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Banken:JP Morgan mit Quartalsrekord

Der boomende Wertpapierhandel an den Finanzmärkten und gesunkene Kreditrisiken haben die größte US-Bank JP Morgan Chase zum Jahresende glänzend verdienen lassen. Unter dem Strich stand im vierten Quartal einen Rekordgewinn von 12,1 Milliarden Dollar, wie der Finanzkonzern mitteilte. Das waren 42 Prozent mehr als vor einem Jahr. Während die Zinseinnahmen sanken, florierte wie schon im Vorquartal erneut das Handelsgeschäft mit Aktien und Anleihen, besonders gut lief zudem diesmal das klassische Investmentbanking. Bankchef Jamie Dimon sprach von "starken Ergebnissen" zum Abschluss eines herausfordernden Jahres. Insgesamt machte die Bank damit 2020 einen Nettogewinn von 29,1 Milliarden Dollar - ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

© SZ vom 16.01.2021 / dpa
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