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Banken:Helaba streicht 400 Jobs

Mitten in den Fusionsverhandlungen mit der Dekabank streicht die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hunderte Stellen. Angesichts der niedrigen Zinsen, der steigenden Kosten und des starken Wettbewerbs seien Einsparungen alternativlos, sagte Vorstandschef Herbert Hans Grüntker. Der Konzern müsse daher bis 2023 zwischen 380 und 400 der 2700 derzeit besetzten Stellen in der Helaba-Kernbank abbauen. Betroffen seien alle Hierarchieebenen. Insgesamt arbeiten bei der Landesbank, zu der auch die Frankfurter Sparkasse und die Landesbausparkasse gehören, rund 6100 Mitarbeiter. Grüntker hatte bereits im September einen "spürbaren Personalabbau" angekündigt. Seit Jahresbeginn verhandelt die Landesbank mit der Sparkassen-Fondsgesellschaft Dekabank über eine Fusion.

© SZ vom 20.02.2020 / Reuters
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