Der enttäuschte Promi

Ashton Kutcher kennt sich aus im Internet: In Spotify, Skype und Airb'n'b hat der Schauspieler investiert. Und in Twitter, dessen Dienst er selbst eifrig nutzt. 2009 knackte er als erster die Marke von einer Millionen Follower. Mittlerweile sind es 15 Millionen, denen Kutcher tiefe Einblicke in sein Privatleben gewährt hat. Die Höhen und Tiefen seiner Ehe mit Demi Moore verbreitete er über das Netzwerk. Die Ehe zerbrach - genauso wie seine Hoffnungen in Twitter: Anfangs habe er den persönlichen und demokratische Charakter von Twitter gemocht. Resigniert sagte er CNBC: "Firmen und Menschen verbreiten nur noch Mist". Das Netzwerk sei vom Mainstream überrollt und kommerzialisiert. Zwar wird er wohl von seinem Investment profitieren. Seine finanziellen Hoffnungen liegen jedoch schon wieder woanders: auf dem neuen News-Kanal Flipboard.

Bild: Paul Buck/dpa 2. Oktober 2013, 08:582013-10-02 08:58:03 © SZ vom 01.10.2013/hatr