Arbeitsmarkt:Immer mehr Deutsche brauchen einen Zweitjob

  • Die Zahl der Deutschen, die neben ihrer eigentlichen Tätigkeit noch einer zweiten Arbeit nachgehen, wächst. Dies betrifft zwei Millionen Menschen.
  • Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.

Zahl der Multi-Jobber seit 2011 um fast 13 Prozent erhöht

Vom Büroschreibtisch weiter zum Regale einräumen oder von der Theke weiter zum Zeitungen austragen: Fünf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland hatten im vergangenen Jahr neben ihrer Haupttätigkeit mindestens noch einen weiteren Job.

Das sind etwa zwei Millionen Menschen, wie aus Daten des statistischen Bundesamtes hervorgeht. Seit 2011 hat sich die Zahl der Multi-Jobber damit um fast 13 Prozent erhöht, im Vergleich zu 2013 um etwa vier Prozent.

Die meisten dieser Erwerbstätigen sind zwischen 35 und 45 Jahre oder zwischen 45 und 54 Jahre alt. Bei den unter 25-Jährigen und den über 65-Jährigen ist der Anteil kleiner. Es haben mehr Frauen (5,4 Prozent) als Männer (4,6 Prozent) einen Zweitjob.

Frauen haben öfter Zweitjobs

Das liegt auch daran, dass viele sich einen zweiten Job suchen, weil sie in Teilzeit arbeiten und deshalb das Einkommen nicht reicht. Der Frauenanteil bei Teilzeitbeschäftigten ist deutlich höher.

Im Schnitt arbeiten Erwerbstätige in ihrem zweiten Job etwa 8,5 Stunden pro Woche. Wer selbständig ist, wendet dafür deutlich mehr Zeit auf, nämlich durchschnittlich fast 13 Stunden, Arbeitnehmer knapp acht Stunden.

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