:"Wer bespuckt und verprügelt wird, darf erst recht bleiben"
In Brandenburg sollen Opfer rechter Gewalt nicht mehr abgeschoben werden. Aber bekämpft das die wahren Probleme?
Vorzeitiger Abschied
:Zornedings Pfarrer tritt nach Morddrohungen zurück
Olivier Ndjimbi-Tshiende wurde nach seiner Kritik an der Zornedinger CSU massiv bedroht.
Nun verlässt er die Pfarrei auf eigenen Wunsch.
Verwaltungsgerichtshof
:Freies Netz Süd bleibt verboten
Mit ihrer Klage wollten 41 Neonazis das Verbot der rechtsextremen Vereinigung aufheben lassen. Sie scheitern an einer juristischen Feinheit.
Rechtsextremes Netzwerk
:Neonazis klagen gegen Verbot des Freien Netz Süd
Für Innenminister Herrmann steht fest: Das Freie Netz Süd ist zu Recht als rechtsextreme Vereinigung verboten worden. Jetzt ziehen Neonazis vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Die Liste der Kläger liest sich wie das Who's who der rechtsextremen Szene.
Antifaschistisches Archiv Aida
:"Recherchen auf freier Wildbahn sind gefährlich"
Alles über die rechte Szene in Bayern - Aida trägt es zusammen, seit 25 Jahren schon. Die Aktiven des antifaschistischen Archivs haben enormen Einfluss. Und werden immer wieder von Nazis verprügelt.
Innenminister zum Verbot des Freien Netzes Süd
:"Gründlichkeit vor Tempo"
Das bayerische Innenministerium hat das größte Neonazi-Netzwerk in Bayern verboten. Minister Herrmann verteidigt die lange Dauer bis zu diesem Schritt. Beobachter der rechten Szene sowie die Opposition befürchten, dass das Verbot zu spät kommt.
Razzia gegen Rechtsextreme
:Polizei sammelt Beweise gegen "Freies Netz Süd"
Die Politik will die Neonazi-Vereinigung "Freies Netz Süd" verbieten lassen. Bei einer großen Razzia fand die Polizei nun haufenweise Beweise für das extreme Gedankengut des Netzwerkes. Auch eine Münchner Wohnung mit Kontakt zum NSU wurde durchsucht.
SZ JetztKarte gegen rechts
:Sehen, wo die Neonazis aufmarschieren
Spätestens die NSU-Morde haben gezeigt, dass die Neonazi-Szene in Deutschland nicht ignoriert werden darf. Doch es gibt immer noch mehr braune Bewegungen und Opfer rechter Gewalt, als vielen bewusst ist. Das Projekt "Rechtes Land" macht auf einer interaktiven Karte sichtbar, worüber die Öffentlichkeit oft lieber schweigen würde.