Die Bundesregierung rät neben Lebensmitteln, einen Vorrat an Trinkwasser bereit zu halten. Und zwar "für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitsschädlicher Qualität". Klare Anweisung - genau das rät auch André Lipski. "Ohne Wasser", sagt er, "bringen auch die Lebensmittelvorräte nichts." Nur: Welches Wasser eignet sich dafür am besten? Mit Sprudel, ohne? Aus PET- oder Glasflasche? Wird Wasser irgendwann schlecht?

Lipski sagt: "Am stabilsten sind Glasflaschen. Die sind undurchlässig für Gase, von außen wie von innen. Einweg-PET-Flaschen hingegen sind am durchlässigsten. Da können flüchtige Verbindungen von außen eintreten, vor allem bei langer Lagerung. Das schmeckt man und das ist nicht mehr optimal. Ob es schon gesundheitsschädigend ist, ist eine andere Frage."

Auch Wasserfilter, zum Beispiel für Wasser aus einer Regentonne, können sinnvoll sein, sagt der Mikrobiologe. Nur müsse man darauf achten, dass diese sauber blieben, bzw. die Filter regelmäßig getauscht werden. "Sonst kontaminiert man das Wasser unter Umständen noch mehr."

Bild: dpa 23. August 2016, 18:542016-08-23 18:54:11 © SZ.de/tamo/feko