Tipps für Küchenausstattung Was darf eine gute Pfanne kosten?

Teuer sind vor allem Pfannen aus Gusseisen. "Aber die Investition lohnt sich, denn sie halten ewig", sagt Heide Günter. Bei Gusseisen- und Edelstahlpfannen empfiehlt auch Kochlehrer Christian Henze ein hochwertigeres Modell, das gern zwischen 80 und 100 Euro kosten dürfe. Bei beschichteten Pfannen reiche hingegen das mittlere Preissegment: "Was über etwa 50 Euro hinausgeht, ist Luxus. Ich würde sicher nicht die günstigste nehmen, die sind meistens aus Aluminium, sehr dünn und mit entsprechend schlechter Wärmeübertragung. Diese Pfannen verbiegen sehr schnell, die Griffe sind auch nicht gut. Aber die ganz teuren würde ich auch nicht nehmen, denn ob ich 50 oder 150 Euro ausgebe - es ändert nichts daran, dass ich sie je nach Gebrauch nach ein bis zwei Jahren austauschen muss."

Das Rezept Gebratene Champignons mit Karotten-Kardamom-Polenta
Das Rezept
Obendrauf Parmesan

Gebratene Champignons mit Karotten-Kardamom-Polenta

Gesunde Aromen-Traumkombination auf Kräutersalat, garniert mit Parmesan.

Wie pflegt man eine Pfanne richtig?

Während man Edelstahl-Modelle sogar in der Spülmaschine und mit Edelstahlreiniger säubern kann, brauchen Gusseisen- und beschichtete Pfannen besondere Pflege. "Eine Gusseisenpfanne sollte nie ausgewaschen, sondern nur ausgewischt werden. Bevor man die Gusseiserne in den Schrank stellt, gibt man am besten einige Tropfen Öl auf ein Blatt Küchenpapier und reibt die Pfanne damit aus. So klebt später beim Braten nichts an", sagt Christian Henze. Wenn es doch mal passieren sollte, empfiehlt er: "Zehn Esslöffel Salz in die Pfanne geben und auf die Herdplatte stellen. Drei, vier Minuten warten, bis die Pfanne richtig heiß wird und das Salz sich verfärbt. Das Salz vorsichtig auskippen, die Pfanne mit Küchenpapier säubern, anschließend mit Öl ausreiben. Durch dieses 'Ausbrennen' klebt die Pfanne nie wieder an."

Die Berliner Köchin Sonja Frühsammer reinigt weder gusseiserne noch beschichtete Pfannen mit Spülmittel. Daher hat sie jeweils ein Modell, in dem sie nur Fisch brät. "Sonst hat man plötzlich ungewollter Weise ein Fischaroma im Essen", sagt sie. Beschichtete Pfannen sollte man nach dem Braten unter fließend heißem Wasser abwaschen oder mit einem Tuch sauber wischen, sagt Fissler-Expertin Katrin Kröger. Von scheuernden Reinigungsmitteln rät sie ab. Herkömmliches Spüli sei aber in Ordnung. Auf keinen Fall sollte man gekochtes Essen in der Pfanne aufbewahren, warnt Tröger, vor allem bei sauren oder scharfen Gerichten sei das problematisch.

Auch beschichtete Pfannen kann man vor dem Aufbewahren zur Pflege mit etwas Öl ausreiben. Christian Henze empfiehlt beim Lagern das Innere mit einem Küchentuch auszulegen und nichts in die Beschichtung zu stellen: "Allein dieser Tipp verlängert die Lebenserwartung der Pfanne." Beschichtete Pfannen darf man anders als Modelle aus Edelstahl und Gusseisen zudem nur mit Holz- oder Kunststoffbesteck bearbeiten, nie mit Metallwendern. Kunststoffbeschichtete Pfannen verkratzen sonst sofort, Keramik ist zwar beständiger, die Pfanne verliert so aber schneller ihren Antihafteffekt.

Das Rezept Hähnchenschnitzel mit Avocado-Tomaten-Salat
Das Rezept

Familienrezept

Hähnchenschnitzel mit Avocado-Tomaten-Salat

Ein unkompliziertes Gericht, das Eltern und Kindern schmeckt - aus dem Magazin "SZ Familie".