Make-up-FehlerApfelbäckchen und Koalabär-Blick

Zur Silvesterparty möchte jede Frau gut aussehen, und doch passieren immer wieder dieselben Make-up-Fehler. Die häufigsten Missgeschicke vor dem Spiegel - und wie sie sich vermeiden lassen.

Der falsche Concealer

Als Concealer bezeichnet man hautfarbene Abdeckcreme mit einem besonders hohen Anteil an Farbpigmenten. Er ist der Liebling aller Visagisten, und kein Model, Schauspieler oder Politiker tritt vor eine Kamera, ohne das Wunderpräparat vorher benutzt zu haben. Richtig eingesetzt, deckt der Concealer dunkle Schatten unter den Augen ab, kleine Rötungen und Unebenheiten der Haut scheint er geradezu auszulöschen wie früher Tipp-Ex die Fehler auf einer Schreibmaschinenseite. Und wie bei Tipp-Ex gilt: sparsam verwenden. Greift man zu tief in den Tiegel, setzt sich die Creme in den feinen Linien der Haut ab. Wichtig ist auch, den Concealer richtig einzuarbeiten - sonst reflektieren die Farbpigmente im Foto-Blitzlicht. Und statt zu strahlen, erinnert man später auf den Bildern an einen Koalabären. Am besten zuerst eine Augencreme auftragen und wenig Concealer mit dem Finger sanft in die Haut einklopfen. Die Konsistenz muss auf den Hauttyp abgestimmt sein: Bei trockener Haut, die schon ein paar Fältchen zeigt, lässt man am besten die Finger von pudrigen Produkten, sie verstärken die Falten nur noch. Stattdessen leichte Concealer verwenden, die auch Feuchtigkeit spenden. Soll die Deckkraft stark ausfallen, aber das Ergebnis trotzdem natürlich aussehen, sind Produkte auf Creme-Basis ideal. Und wenn die Falten nun einmal da sind, empfiehlt sich ein Concealer, der das Licht reflektiert und wie ein Weichzeichner wirkt. Sorgfältig eingeklopft, vermeidet man damit auch das Koalaproblem.

29. Dezember 2014, 13:282014-12-29 13:28:00 © SZ/vs