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Zweite Bundesliga:Selimbegovic gratuliert

Deutschland, Darmstadt, Merck-Stadion am Boellenfalltor, 26.09.2020, emspor, emonline, despor, deonline, SV Darmstadt 9

Hier wird noch dirigiert, nicht gratuliert: Mersad Selimbegovic.

(Foto: Heiko Becker/imago images)

Der Jahn Regensburg ist mit seinem Remis in Darmstadt zufrieden. Die SpVgg Greuther Fürth hadert nach dem 1:1 beim FC Erzgebirge Aue hingegen erneut mit ihren vergebenen Chancen.

Von dpa

Nach dem zweiten Remis gegen einen möglichen Aufstiegskandidaten zieht Jahn Regensburg ein positives Fazit des Starts in die zweiten Fußball-Bundesliga. "Das ist in Ordnung", meinte Trainer Mersad Selimbegovic nach dem 0:0 vom Samstag bei Darmstadt 98 und lobte sein Team, "eine Mannschaft, die nach allen Prognosen der Abstiegskandidat Nummer eins ist", wie er sagte: "Wir können damit zufrieden sein, dass wir zwei Punkte nach zwei sehr schweren Spielen haben." Am ersten Spieltag hatten die Oberpfälzer ein 1:1 gegen Nürnberg erreicht. Anders als im Derby, wo der Jahn überlegen agierte, war das Unentschieden in Hessen glücklich. "Glückwunsch an unsere Mannschaft für den Kampf. Spielen können wir besser und müssen das auch", sagte der Trainer. Vor allem im Umschaltspiel patzten die Gäste permanent. Zu der Riesen-Chance des eingewechselten André Becker, in der Nachspielzeit sogar das 1:0 für den Jahn zu erzielen, sagte Selimbegovic: "Das wäre nicht verdient gewesen." So blieb Torhüter Alexander Meyer der entscheidende Akteur der Regensburger, der mit starken Paraden den Punkt festhielt.

Die SpVgg Greuther Fürth hat indes erneut einen möglichen Sieg verpasst. Die Franken kamen bei Erzgebirge Aue am Freitagabend zu einem 1:1 (1:1), waren dabei wie schon gegen Osnabrück das bessere Team und scheiterten lediglich in der Offensive. Vor 999 Zuschauern brachte Sebastian Ernst (6.) die Gäste früh in Führung, U21-Nationalspieler Florian Krüger (23.) glich aus. Nach der Pause dominierte das Team von Stefan Leitl die Begegnung, schaffte aber das zweite Tor nicht. Zum verpassten Sieg kam auch noch ein Ausfall von Mergim Mavraj dazu. Der Fürther Abwehrroutinier wurde in der 22. Minute ausgewechselt, nachdem er von seinem Torwart Sascha Burchert hart am Kopf getroffen worden war und zunächst benommen liegen blieb. Unmittelbar nach dem Schreckmoment kassierten die Gäste den Ausgleich. Ernst (47.) und Jamie Leweling (86.) hatten die größten Chancen zum Siegtreffer, schossen jedoch über das Tor.

© SZ vom 28.09.2020

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