Zehn Zylinder der Formel 1Vettel: "Die ganze Saison hat Mut und Kraft gegeben"

Der Ferrari-Pilot beendet die Saison mit positiven Eindrücken und Mercedes könnte bald einen jungen Deutschen ins Fahrerfeld hieven. Das F1-Wochenende in der Zusammenfassung.

Lewis Hamilton

Hat drei Mal hintereinander verloren, seit er als Titelverteidiger feststeht, das macht keine besonders gute Laune. Nein, Lewis Hamilton lässt es nicht locker angehen im Duell mit Nico Rosberg. Er regt sich über eine (seiner Meinung nach) schlechte Strategie von Mercedes im Finale auf. Der Brite mag am Ende auf der Strecke etwas an Zauber verloren haben, was er auf eine veränderte Fahrzeugabstimmung schiebt - aber es ändert nichts an seinen großen Taten. Denn immer, wenn es darauf ankam, war er da: "Es war ein unglaubliches Jahr für mich." Mit dem endgültigen Durchbruch zum Weltmann ist Hamilton das Gesicht der Formel 1. Und er setzt nach dem Finale schon wieder Nadelstiche: "Weltmeister klingt besser als Rennsieger." Weihnachtsgeschenke für den Monaco-Nachbarn Rosberg wird es nicht geben: "Das haben wir noch nie getan. Warum jetzt damit anfangen?"

Bild: AP 30. November 2015, 09:402015-11-30 09:40:33 © SZ.de/jbe/dd