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WM-Qualifikation:Bierhoff zieht Tschechien

WM-Qualifikation, Europa

Modus: 52 Teilnehmer, 9 Qualifikationsgruppen. - Russland ist als Gastgeber für die WM 2018 qualifiziert. - Neun Gruppensieger erreichen die WM direkt. - Die acht besten Gruppenzweiten ermitteln in Playoffs vier weitere WM-Starter.

Gruppe C DEUTSCHLAND, Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan, San Marino.

Termine DFB-Elf: 4. 9. 2016: Norwegen (A), 8. 10. 2016: Tschechien (H), 11. 10. 2016: Nordirland (H), 11. 11. 2016: San Marino (A), 26. 3. 2017: Aserbaidschan (A), 10. 6. 2017: San Marino (H), 1. 9. 2017: Tschechien (A), 4. 9. 2017: Norwegen (H), 5. 10. 2017: Nordirland (A), 8. 10. 2017: Aserbaidschan (H).

Gruppe A: Niederlande, Frankreich, Schweden, Bulgarien, Weißrussland, Luxemburg

Gruppe B: Portugal, Schweiz, Ungarn, Färöer, Lettland, Andorra.

Gruppe D: Wales, Österreich, Serbien, Irland, Moldawien, Georgien.

Gruppe E: Rumänien, Dänemark, Polen, Montenegro, Armenien, Kasachstan.

Gruppe F: England, Slowakei, Schottland, Slowenien, Litauen, Malta.

Gruppe G: Spanien, Italien, Albanien, Israel, Mazedonien, Liechtenstein.

Gruppe H: Belgien, Bosnien & Herzegowina, Griechenland, Estland, Zypern.

Gruppe I: Kroatien. Island, Ukraine, Türkei, Finnland.

Auf dem Weg zur Titelverteidigung in Russland erwischt Weltmeister Deutschland eine verhältnismäßig leichte Gruppe. Bundestrainer Joacim Löw lobt den DFB-Teammanager aus der Ferne.

Losfee Oliver Bierhoff lächelte nach dem Glücksgriff in St. Petersburg, Bundestrainer Joachim Löw hob in der Ferne zufrieden den Daumen: Statt Frankreich oder Italien warten auf den Fußball-Weltmeister in der Qualifikation zur WM 2018 in Russland leichtere Aufgaben. Bierhoff bugsierte die DFB-Elf bei der feierlichen Auslosung in die Gruppe C mit Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino: "Ich hatte schon einen inneren Druck gegenüber meinem Trainer, dass ich nicht die falschen Lose ziehe", sagte der DFB-Teammanager.

Es hätte schlimmer kommen können. Löw, der nicht nach St. Petersburg gereist war, verwies auf die "extrem spannende Gruppe A mit Frankreich, den Niederlanden und Schweden sowie die Gruppe G mit Italien und Spanien". Seine deutsche Elf wolle "als Weltmeister Gruppenerster werden, und wir sind auch der Favorit". Bierhoff hatte mit neun anderen Ex-Stars vor der prächtigen Kulisse des Konstantinpalastes die Kugeln gezogen. Er habe "einen guten Job gemacht", lobte Löw.

Die Quali in den neun europäischen Gruppen beginnt am 4. September 2016 und geht bis Oktober 2017. Deutschland startet mit einem Auswärtsspiel in Norwegen, die letzte Begegnung ist ein Heimspiel gegen Aserbaidschan. Keiner der deutschen Gegner war bei den jüngsten WM-Turnieren 2010 und 2014 dabei: "Jede Qualifikation hat ihre Reize und Gefahren, man darf das nicht unterschätzen. Aber im Vergleich zu anderen Gruppen ist unsere schon mittelschwer einzuschätzen", räumte Bierhoff ein, der sich auf das Duell mit Tschechien besonders freuen dürfte. Gegen diesen Gegner hatte er im EM-Finale 1996 das Golden Goal erzielt.