Wintersport:Geiger gewinnt zum Auftakt - Dürr fährt in Levi aufs Podest

Lesezeit: 1 min

Ski Jumping World Cup 2021

"Ins Fliegen gekommen": Karl Geiger gelingen die besten Sprünge des Tages.

(Foto: Maxim Shemetov/Reuters)

Karl Geiger schnappt sich direkt beim ersten Springen das Gelbe Trikot. Lena Dürr fährt zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem Weltcup-Slalom aufs Podest.

Skispringer Karl Geiger hat den Auftaktwettbewerb im russischen Nischni Tagil gewonnen und direkt das Gelbe Trikot des Gesamtführenden erobert. Der 28 Jahre alte Oberstdorfer sprang am Samstag 134,5 und 133 Meter und setzte sich damit deutlich vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi (128 und 131 Meter) und dem Norweger Halvor Egner Granerud (133 und 125 Meter) durch. Für Geiger ist es ein Traumstart in die neue Saison, in der unter anderem Olympia und die Skiflug-WM anstehen.

Auch Team-Weltmeister Markus Eisenbichler (6.), Rückkehrer Stephan Leyhe (14.), Constantin Schmid (22.) und Pius Paschke (26.) holten zum Auftakt Weltcup-Punkte. Andreas Wellinger verpasste den zweiten Durchgang der besten 30 Springer als 31. ganz knapp. Der Olympiasieger von 2018 war trotzdem zufrieden. "Es war definitiv der beste Sprung hier. Ich bin ganz happy und konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe", sagte Wellinger in der ARD. Am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht ein weiteres Einzel an.

Dürr fährt auf Platz drei

Ski-Rennläuferin Lena Dürr hat beim ersten Weltcup-Slalom der Saison im finnischen Levi einen unerwarteten Erfolg gefeiert. Die 30-Jährige fuhr als Dritte erstmals in ihrer Karriere im Slalom aufs Podest und qualifizierte sich frühzeitig für die Olympischen Spiele in Peking. Dürr, noch Sechste nach dem ersten Lauf, lag 0,84 Sekunden hinter Siegerin Petra Vlhova (1:46,19 Minuten). Die Gesamtweltcup-Siegerin aus der Slowakei triumphierte mit 0,31 Sekunden Vorsprung vor ihrer großen Rivalin Mikaela Shiffrin (USA), die ihren 71. Weltcup-Sieg verpasste.

Auch die 18 Jahre alte Emma Aicher überzeugte mit einem starken 14. Rang (+2,47). Durch das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere hat sich die gebürtige Schwedin die halbe Olympia-Norm gesichert. Jessica Hilzinger (+3,38) belegte Rang 25. Marlene Schmotz und Andrea Filser hatten zeitgleich als 32. das Finale verpasst.

Zur SZ-Startseite

Gesamtwelcupsiegerin Petra Vlhova
:Mehr Mensch, weniger Maschine

Petra Vlhova gewann als erste Slowakin den Gesamtweltcup. Doch die Methoden ihres Trainers machten ihr zu schaffen und mündeten in einen Eklat. Sie trennte sich von ihm - und setzt nun auf eine andere Philosophie.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB