Volleyball:Lauter neue Gesichter

Frankfurt am Main Co Trainer Marvin Polte Herrsching Copyright Roskaritzx Eibner Pressefoto EP_rr; marvin polte grafing

Neuer Chef an Grafings Seitenlinie: Marvin Polte.

(Foto: Eibner/Imago)

Grafings Volleyballer starten am Samstag völlig verändert in ihre nächste Zweitligasaison - und peilen nach dem Abschied ihrer Meistermannschaft mit einem jungen Kader zunächst mal den Klassenerhalt an.

Von Sebastian Winter

Grafings Volleyballer starten mit einem völlig neuen Kader in ihre neue Zweitliga-Saison, die für den Meister der vergangenen Spielzeit an diesem Samstag mit dem Heimspiel gegen Gotha (19 Uhr) beginnt. Quasi die gesamte Mannschaft hat aufgehört, neben den Stammspielern Julius Höfer, Fabian Wagner, Michael Zierhut und Thomas Stretz, die alle ihre Leistungssport-Karriere beendet haben, auch Daniel Kirchner (Auslandsaufenthalt), Benno Voggenreiter, Dominik Stork, Felix Broghammer und Jan Wenke. Der Umbruch hatte sich bereits während der Titelsaison angedeutet.

Die TSV-Volleyballer, die im Frühjahr ihren zweiten Zweitliga-Titel nach 2018 feierten, aber aus strukturellen Gründen nicht aufsteigen wollen, gehen nun mit einem jungen Team an den Start, in dem auch einige Spieler aus der eigenen Jugend zu finden sind - wie Patrick Nitzsche, Jonathan Helm und Paul Koch (alle Jahrgang 2003). "Dieses Jahr steht die Entwicklung der Spieler im Vordergrund. Erstmal geht es um den Klassenerhalt, dann schauen wir weiter", sagt Teammanager Johannes Oswald. Benedikt Doranth bleibt dem TSV als Außenangreifer und Co-Trainer erhalten, neuer Chefcoach für Markus Zymmara, der sich auf seinen Beruf konzentrieren möchte, wird dessen bisheriger Assistent Marvin Polte. Der 45-Jährige war früher für Schwabing, Dachau und auch Grafing aktiv, 2005 wurde er im Sand Weltmeisterschafts-Vierter.

Nach der neuen Corona-Verordnung sind wieder Zuschauer erlaubt - mit der 3G-Regel und Maskenpflicht. "Wir dürfen etwas überraschend die gesamte Halle auslasten, also theoretisch 800 Leute empfangen. Das freut uns und wir hoffen auf eine weiteren Schritt in Richtung Normalität", sagt Oswald. Die Grafinger haben während des Sommers nicht nur eine neue Homepage entwickelt, sondern auch ein Online-Ticketsystem, über das sich Zuschauer nun Eintrittskarten sichern können, ohne an der Abendkasse Schlange stehen zu müssen.

In der 14 Mannschaften umfassenden Südstaffel bekommt Grafing es auch mit den bayerischen Konkurrenten SV Schwaig, TSV Mühldorf und TV/DJK Hammelburg zu tun. Die Frauen starten an diesem Wochenende ebenfalls in ihre neue Zweitligasaison. Während der SV Lohhof, Vilsbiburg II und der TV Dingolfing noch spielfrei haben, sind der TV Planegg-Krailling (Samstag in Waldgirmes) und der TV Altdorf bei seinem Doppel-Spieltag in Grimma (Samstag) und Dresden (Sonntag) gleich gefordert.

© SZ
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