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Uli Hoeneß:"Nikolaus war nie Osterhase"

Er war und ist die Abteilung Attacke beim FC Bayern. Geredet hat Uli Hoeneß immer gerne und viel: Eine Auswahl denkwürdiger Sätze des am Freitag aus dem Amt scheidenden Vereinspräsidenten.

Uli Hoeneß war und ist die "Abteilung Attacke" bei Bayern München. Am Freitag endet seine Zeit als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Geredet hat er immer gerne und viel. Hier eine Auswahl:

"Ich werde dem Verein solange dienen, bis ich nicht mehr atmen kann."

"Ein Uli Hoeneß lässt den FC Bayern nie im Stich. Und wenn irgendein Problem entsteht, würde ich zur Not hier sogar ein halbes Jahr den Platzwart machen."

"Jetzt, da ich keine offizielle Funktion mehr habe, werde ich die Attacke Abteilung wieder ausfahren. Immer, wenn ich Unsachliches höre und sehe, werde ich den Verein wie eine Glucke bewachen."

"Ich habe mich um jeden Scheiß gekümmert, Abfahrtszeiten, Busunternehmen, Trikots, zur Not habe ich den Spielern die Stollen reingeschraubt."

"Wenn Klinsmann Obama ist, dann bin ich Mutter Teresa."

"Der soll hierherkommen und nicht ständig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen." (über den damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann)

"Die Bremer sollen ruhig oben stehen bis Weihnachten. Aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase."

"Ich bin kein Besserwisser, sondern ein Bessermacher."

"Ich traue mir jedes Amt zu, auch das des Papstes."

"Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich etwas beim FC Bayern zu sagen haben, wird der bei diesem Verein nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion." (über Lothar Matthäus)

"Hoffentlich hat die Frau Merkel demnächst nicht zuviel Arbeit, die diplomatischen Beziehungen zu verbessern." (über den Wechsel von Matthäus zu Maccabi Netanya)

"Das war ein Affentheater, wie ich es noch nie gesehen habe. Ich sehe Real Madrid auf der Entwicklung vom Fußballklub zum Zirkus." (über die Präsentation von David Beckham).