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Uli Hoeneß:Nicht ganz scheiden

Trends der Saison

Uli Hoeneß, noch Vereinspräsident vom FC Bayern.

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Der scheidende Präsident des FC Bayern hat nun doch vorab Einblick in seine Pläne gegeben: nach seinem Abschied als Chef des Klubs und als Vorsitzender des Aufsichtsrates will er noch bleiben: Als einfaches Mitglied des Kontrollgremiums.

Uli Hoeneß wollte zu seiner Zukunft beim FC Bayern eigentlich erst einmal schweigen. "Am 29. August werde ich dem Aufsichtsrat meine Entscheidung mitteilen, vorher gibt es von mir keine offizielle Erklärung", hatte der Präsident des Klubs zunächst erklärt. Sein Schweigen hat der 67-Jährige nun vorzeitig gebrochen. "Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es soweit ist", zitierte Bild Hoeneß am Rande des FC Bayern Charity Golf Cups in Gut Rieden am Starnberger See. Hoeneß will damit zumindest einfaches Mitglied im Kontrollgremium bleiben - so ganz würde er also nicht vom Rekordmeister scheiden. Zum möglichen Zeitpunkt äußerte er sich nicht.

Im von Hoeneß befürworteten Szenario soll sein enger Freund Herbert Hainer, 65, die Nachfolge antreten. Der frühere Chef des Sportartikelkonzerns Adidas soll dessen Ämter in der Vereinsführung und an der Spitze des neunköpfigen Aufsichtsrats beim FC Bayern übernehmen. Dabei hatte sich Hoeneß im Dezember noch bis 2022 an der Spitze des Aufsichtsrats, der die Geschäftsführung des Unternehmens überwacht, bestätigen lassen.