Tennis:Zverev glänzt in Indian Wells

Tennis: Alexander Zverev spielt in Kalifornien exzellentes Tennis.

Alexander Zverev spielt in Kalifornien exzellentes Tennis.

(Foto: AFP)

Der Tennisspieler blickt nun auf eine beeindruckende Siegesserie. Oliver Bierhoff macht sich für Timo Werner stark. Die Tour de France veröffentlicht den Plan des Frauen-Rennens 2022.

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Tennis, Indian Wells: Alexander Zverev ist ins Viertelfinale des Masters eingezogen. Der 24 Jahre alte Hamburger setzte sich souverän 6:1, 6:3 gegen den Franzosen Gael Monfils durch und hat damit 20 seiner vergangenen 21 Matches gewonnen. Einzig bei den US Open hatte er sich zuletzt im Halbfinale dem Weltranglistenersten Novak Djokovic geschlagen geben müssen. "Ich habe mich heute sehr gut gefühlt auf dem Court", sagte Zverev, der erstmals bei dem Turnier in der Runde der besten Acht steht: "Mir hat es hier schon immer gut gefallen, aber ich habe nie so gut gespielt. Hoffentlich geht es so weiter." Gegen Monfils schaffte Zverev seinen ersten Sieg im vierten Aufeinandertreffen und erarbeitete sich nun die Chance auf den Halbfinaleinzug, für den er den US-Amerikaner Taylor Fritz ausschalten muss. Zverevs Chancen auf den Turniersieg in der kalifornischen Wüste nahmen nicht nur durch den sicheren Sieg der deutschen Nummer eins in nur 61 Minuten zu. Mit US-Open-Champion Daniil Medwedew scheiterte der Topfavorit überraschend mit 6:4, 4:6, 3:6 am Bulgaren Grigor Dimitrow.

Radsport, Tour de France: Ein feierlicher Start im Schatten des Eiffelturms, acht Etappen und ein schweres Finale an der Planches des Belles Filles: Die Neuauflage der "Tour de France Femmes" soll den Frauen-Radsport im kommenden Jahr mit einem anspruchsvollen Kurs ins Rampenlicht stellen. Das rund einwöchige Rennen müsse eine "Referenz für den Frauen-Radsport" werden, erklärte Tour-Direktor Christian Prudhomme am Donnerstag. Der Start erfolgt am Schlusstag des Männer-Rennens am 24. Juli in Paris. Dabei werden nach dem Start am Wahrzeichen der französischen Hauptstadt mehrere Runden auf den Champs-Elysees absolviert. In der Folge führt die Strecke in die Vogesen, ehe die Entscheidung um den Gesamtsieg an der aus der Männer-Tour bekannten Planches des Belles Filles fällt. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 1029 km. "Der Fakt, dass wir in Paris am Tag des Männer-Finals starten, gibt dem Rennen Rückenwind. Die Medien können das Rennen besser begleiten", sagte Prudhomme. Zwischen 1984 und 1989 war die Frauen-Tour unter dem Namen Grande Boucle Feminine gerollt, 2009 kam das vorläufige Aus des bedeutungsschwachen Nachfolge-Rennens. Seit 2014 wurde im Rahmen der Frankreich-Rundfahrt das Eintagesrennen "La Course" ausgetragen. Es weicht 2022 der Rundfahrt.

DFB, Stürmer: Oliver Bierhoff hat Timo Werner gegen zwischenzeitlich aufkommende Kritik nachdrücklich in Schutz genommen. "Timo hat in den letzten fünf Spielen fünf Tore erzielt, die Quote spricht für sich", sagte der Direktor Nationalmannschaften und Akademie im Interview des Kicker (Donnerstag). Trainer Hansi Flick habe untermauert, dass Timo Werner auf seine Art "unglaublich wichtig ist für die Mannschaft, weil er viele schnelle Wege in die Tiefe geht und dadurch die Abwehr bindet, auch wenn er dann selbst mal nicht zum Abschluss kommt", sagte der 53-Jährige nach der Qualifikation der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM 2022 in Katar.

Es gelte aber, "an der Chancenverwertung weiterhin zu arbeiten. Gegen Spitzenmannschaften darf man nicht viele Möglichkeiten liegen lassen, das hat nicht zuletzt das EM-Achtelfinale gegen England gelehrt." Timo Werner hatte in Skopje zunächst zwei Chancen ungenutzt gelassen, dann aber zwei Tore erzielt. "Ich weiß aus Erfahrung, wie gut das tut und dass man dann auch mit Selbstvertrauen wieder zurück zum Verein fährt", sagte Bierhoff. "Stürmer, die vornehmlich von Toren leben, stehen eben schnell in der Kritik, wenn diese dann ausbleiben", fügte er hinzu. Das sei bei ihnen etwas anders als beispielsweise bei spielenden Stürmertypen wie Serge Gnabry oder Leroy Sané.

Eishockey, München: Der EHC Red Bull München steht nach einem überzeugenden Auftritt im Achtelfinale der Champions Hockey League. Die Münchner gewannen am Mittwoch zum Abschluss der Gruppenphase beim Schweizer Eishockey-Meister EV Zug mit 6:1 (1:1, 2:0, 3:0). Vor einer Woche hatte die Mannschaft aus der bayerischen Landeshauptstadt noch mit 3:4 verloren. Diesmal siegten die Münchner dank Toren von Justin Schütz (2), Bastian Eckl, Elias Lindner, Philip Gogulla und Frederik Tiffels. Neben den Münchnern zieht auch Rögle BK war aus der Gruppe D in das Achtelfinale ein. Dort geht es Mitte November weiter. Vor den Münchnern hatten sich bereits die Adler Mannheim für die K.o.-Runde qualifiziert. Die Pinguins Bremerhaven und die Eisbären Berlin hatten diese Zwischenstation in der Königsklasse verpasst. Die Münchner sind mit großen Ambitionen in die neue Saison in Europa gestartet. Das Team von Trainer Don Jackson hofft auf einen ähnlichen Coup wie 2019, als die Mannschaft erst im Finale Frölunda Göteborg unterlag.

© SZ/sid/dpa/bek
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