Wimbledon:Serena Williams scheitert an der Nummer 115 der Welt

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Wimbledon: Aus schon in Runde eins: Das ist ungewohnt für Serena Williams.

Aus schon in Runde eins: Das ist ungewohnt für Serena Williams.

(Foto: John Walton/dpa)

Die US-Amerikanerin wollte in Wimbledon ihr großes Comeback geben, doch sie verliert bereits in Runde eins: gegen eine Debütantin aus Frankreich, die ihr Glück kaum fassen kann.

Serena Williams hatte schon gejubelt, als hätte sie Wimbledon gewonnen. Auf den Knien, mit beiden Armen in der Luft. Und doch musste sie wenig später auf dem Heiligen Rasen des Centre Courts eine ihrer bittersten Niederlagen einstecken. Nach einem Jahr Pause verlor Williams gegen die französische Außenseiterin Harmony Tan 5:7, 6:1, 6:7 (7:10).

"Es war wirklich hart, ich hatte Chancen, den ersten Satz zu gewinnen, es hat nicht funktioniert", sagte Williams. Körperlich habe sie sich ziemlich gut gefühlt, nur bei den letzten Punkten, da habe sie gelitten. In den wichtigen Momenten habe ihr vielleicht die "Matchhärte" gefehlt, sagte Williams.

Wimbledon: Konnte es nicht fassen: die Französin Harmony Tan.

Konnte es nicht fassen: die Französin Harmony Tan.

(Foto: John Walton/AP)

Bei ihrem spektakulären Comeback über 3:11 Stunden lieferte die 23-malige Grand-Slam-Siegerin ein Drama, auf das die Tenniswelt lange hatte verzichten müssen. Und die tapfere Tan, Nummer 115 der Weltrangliste und Debütantin in Wimbledon, spielte mehr als nur eine Nebenrolle. Zur Wahrheit gehört aber auch: Williams war über weite Strecken nur ein Schatten der großartigen Tennisspielerin von einst, von der Tan im Siegerinterview noch immer ungläubig sagte: "Sie ist solch ein Superstar. Als ich klein war, habe ich sie immer im Fernsehen gesehen. Das ist einfach nur wow!"

Doch nur ab und an blitzte Williams' Können auf - und immer jubelte das Publikum. Es wollte eine Fortsetzung des Spektakels, das den All England Club seit Tagen in Atem hält. Es wollte Williams zum Sieg peitschen. Doch Tan hielt erfolgreich dagegen. Als der Krimi im Tiebreak seinen Höhepunkt erreichte, behielt sie die Nerven.

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