bedeckt München 29°

Strafe für homophobe Banner:Marquez siegt bei MotoGP-Auftakt

Handball, Champions League: Beim Achtelfinal-Hinspiel zwischen KS Vive Kielce und den Rhein-Neckar Löwen ist es angeblich zu einem gravierenden Zwischenfall gekommen. Nach Informationen des Mannheimer Morgen schlug Kielces Trainer Talant Duschebajew seinem Kollegen Gudmundur Gudmundsson nach der Partie zwischen die Beine. Der Löwen-Coach sei danach zusammengesackt. Der deutsche Handball-Bundesligist fordert deshalb vom europäischen Verband EHF eine Bestrafung von Duschebajew. Der Vorfall sei durch Fernsehbilder belegt. "Wir akzeptieren, dass wir diese Begegnung verloren haben und legen keinen Protest gegen die Spielwertung ein", sagte Löwen-Manager Thorsten Storm der Zeitung. "Aber wir nehmen nicht hin, dass unser Trainer von seinem Kollegen geschlagen wird. Im Handball geht es nicht nur um Titel, sondern auch um eine Vorbildfunktion", sagte Storm. Die Nordbadener verloren die Partie in Polen 28:32. Im Rückspiel am 31. März haben sie die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale.

Am Sonntagabend erspielte sich auch die SG Flensburg-Handewitt eine gute Ausgangsposition. Zwar verloren die Norddeutschen das Achtelfinal-Hinspiel beim slowenischen Vertreter Celje Pivovarna Lasko 25:26 (12:13), im Rückspiel am 30. März können die Flensburger in eigener Halle diesen Rückstand aufholen. Beste Werfer in einer temporeichen Partie waren Flensburgs Holger Glandorf (7) sowie Nemanja Zelenovic (8) für Celje.

DEL, Playoffs: Die Kölner Haie, Außenseiter ERC Ingolstadt und die Grizzly Adams Wolfsburg stehen kurz vor dem Halbfinaleinzug in der Deutschen Eishockey Liga. Im Duell mit den Adler Mannheim von Hans Zach holten die Kölner von Trainer Uwe Krupp am Sonntag mit dem 2:1 ebenso den dritten Viertelfinalsieg wie die Ingolstädter mit dem 5:2 über die Krefeld Pinguine. Die Wolfsburger führen dank des 5:4 nach Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers in der Serie "Best of Seven" ebenfalls 3:1 und können schon am Dienstag den Einzug in die Runde der letzten vier perfekt machen. Die Viertelfinal-Partien werden am Mittwoch fortgesetzt. Allein im Duell zwischen den Hamburg Freezers und den Iserlohn Roosters steht es 2:2. Der Ausgleich in der Serie "Best of Seven" gelang den Norddeutschen mit dem 4:0 bei den Sauerländern.

Motorrad-WM, Katar: Titelverteidiger Marc Marquez hat den Auftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft in der Königsklasse MotoGP gewonnen. Der Spanier setzte sich am Sonntag beim Großen Preis von Katar in Doha in einem spannenden Kampf gegen den neunmaligen Weltmeister Valentino Rossi aus Italien auf Yamaha durch. Dritter wurde der Honda-Teamkollege von Marquez, Daniel Pedrosa aus Spanien. Stefan Bradl zeigte bis zu seinem Sturz in der neunten Runde eine hervorragende Leistung. Er übernahm in der ersten Runde die Führung und hatte sie bis zu seinem Ausscheiden inne.

Zuvor erreichte Sandro Cortese trotz eines gebrochenen Fußes sein bestes Ergebnis in der Moto2-Klasse. Cortese kam am Sonntag auf Platz acht. Den Sieg sicherte sich der spanische Titelfavorit Estegve Rabat. Er setzte sich vor dem Japaner Takaagi Nakagami und Mika Kallio aus Finnland durch. Moto2-Debütant Jonas Folger aus Schwindegg holte als 12. vier WM-Punkte. Marcel Schrötter schied nach einem Sturz acht Runden vor dem Ende aus.

Bundesliga, FC Bayern: Der FC Bayern München will sich nicht um eine Verpflichtung des Schalker Nationalspielers Julian Draxler nach Ende der Saison bemühen. Dies bestätigte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge der Welt am Sonntag. "Ich kann ausschließen, dass wir Julian Draxler im Sommer verpflichten werden", betonte Rummenigge. Draxler gilt als eines der größten deutschen Fußballtalente und ist auch international begehrt. Über eine Ausstiegsklausel kann er Schalke im Sommer verlassen. Der FC Bayern versucht laut Rummenigge vielmehr, seine Leistungsträger zu binden. Zuletzt wurde der Vertrag von Arjen Robben bis 2017 verlängert, und der Vorstandschef ist guter Dinge, dass auch Mario Mandzukic trotz des Kaufs von Robert Lewandowski dem Verein erhalten bleibt: "Mir ist bekannt, dass viele Clubs Interesse an ihm haben. Aber ich glaube, dass er über das Saisonende hinaus bleibt."

Skispringen, Weltcupfinale: Severin Freund hat beim letzten Skisprung-Weltcup der Saison in Planica den zweiten Platz belegt. Der Skiflug-Weltmeister segelte am Sonntag auf 136 und 141 Meter. Den Sieg sicherte sich der Slowene Peter Prevc, der im Finale mit 142 Metern einen Schanzenrekord aufstellte und sich an Freund vorbei auf Rang zwei der Gesamtwertung schob. Dritter wurde der Norweger Anders Bardal. Die anderen deutschen Springer konnten sich nicht im Vorderfeld platzieren. Richard Freitag wurde 21., Markus Eisenbichler 22. und Andreas Wellinger 28. Oldie Michael Neumayer sowie die Team-Olympiasieger Marinus Kraus und Andreas Wank schieden aus.

Bundesliga, Sebastian Kehl: Fußballprofi Sebastian Kehl wird seine lange Karriere im kommenden Jahr beim Bundesligisten Borussia Dortmund beenden. Das erklärte der 34-Jährige anlässlich seiner Vertragsverlängerung mit dem BVB bis zum 30. Juni 2015. Dann wird er auf 13 Jahre im BVB-Trikot zurückblicken können. "Borussia Dortmund, unser wunderbares Team, die Fans und die Stadt Dortmund sind seit vielen Jahren meine Heimat. Deswegen habe ich mich entschlossen, diese Verbindung fortzuführen! In mir ist jedoch die Entscheidung gereift, meine aktive Karriere 2015 zu beenden", sagte er.

Skicross, Weltcup: Die deutschen Skicrosser haben beim Weltcup-Saisonfinale im französischen La Plagne Podestplätze verpasst. Andreas Schauer war bei der letzten Entscheidung im Olympia-Winter als Vierter allerdings ganz knapp an einer Top-Drei-Platzierung dran. Heidi Zacher belegte am Sonntag bei den Frauen den 14. Platz. Bei den Männern sicherte sich Victor Oehling Norberg mit 494 Punkten erstmals die Kristallkugel. Der Schwede schied zwar im Viertelfinale aus, konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aber verteidigen. Daniel Bohnacker wurde mit 399 Zählern Gesamtdritter hinter dem Österreicher Andreas Matt (482). Olympiasieger Jean-Frederic Chapuis (Frankreich) gewann das Finale vor dem Österreicher Christoph Wahrstötter.

Die Kanadierin Marielle Thompson setzte sich im letzten Rennen vor Weltmeisterin Fanny Smith (Schweiz) durch. Georgia Simmerling (Kanada) belegte den dritten Platz. In der Gesamtwertung belegte Heidi Zacher mit 284 Punkten den zehnten Platz. Marielle Thompson sicherte sich mit 755 Zählern die Trophäe wie schon im Vorjahr vor Fanny Smith (730).

© SZ.de/sid/dpa/jkn/yer
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB