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Sonntagsspiel:Hoffenheim überholt

21.02.2021, xmeix, 1.Fussball Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim - SV Werder Bremen, emspor. v.l.n.r, Jubel zum 4:0 fuer H

Jubel kur vor Schluss: Georginio Rutter erzielt das 4:0 für Hoffenheim.

(Foto: Meiser/Jan Huebner/Imago)

Die Elf von Sebastian Hoeneß leidet unter Verletzungen und Corona - doch durch einen 4:0-Sieg gegen Werder Bremen vergrößert sie den Abstand zum Relegationsplatz.

Die TSG 1899 Hoffenheim hat eine bittere Woche versöhnlich beendet. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß gewann am Sonntagabend mit 4:0 (2:0) gegen Werder Bremen und zog in der Tabelle am direkten Rivalen vorbei. Ihlas Bebou (26.), Christoph Baumgartner (44.), Munas Dabbur (49.) und Georginio Rutter (90.) erzielten die Treffer für die Kraichgauer, die nach vier sieglosen Pflichtspielen erstmals wieder einen Erfolg feiern konnten.

Hoffenheim liegt nun acht Zähler vor dem Relegationsrang, beim Bremer Team von Florian Kohfeldt sind es nach der dritten sieglosen Liga-Partie in Serie nur noch fünf Zähler. "Die ersten zwei Tore waren extrem billig", sagte Bremens Theodor Gebre Selassie bei Sky. "Das ist uns in dieser Saison noch nicht passiert. Das hat unser Spiel zerstört. Mit so einer Leistung wird es gegen jeden Gegner kompliziert."

Die personell dauerhaft gebeutelte TSG, die am Sonntag wegen Verletzungen und Corona auf insgesamt 13 Spieler verzichten musste, steckte die beiden bitteren Remis gegen Dortmund (2:2 nach Führung) und Molde FK (3:3 nach 3:1) hingegen bestens weg und siegte am Ende verdient.

Drei Tage nach dem Europa-League-Spiel gegen Norwegens Außenseiter Molde, das coronabedingt in Villarreal in Spanien stattfand, motivierte Sebastian Hoeneß seine Mannschaft trotz der vielen Ausfälle zu einer sehr ordentlichen Leistung. Die Gäste aus Bremen, die zuvor in sieben Pflichtspielen in Serie nicht mehr als ein Gegentor kassiert hatten, agierten zwar zunächst mutig, wurden aber immer wieder vom hohen Tempo der TSG-Offensive um Bebou, Baumgartner und Dabbur überrascht. Die Niederlage der Bremer ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

© SZ/dpa/cca
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