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Niederlage gegen Schweden:US-Frauen schon im Eishockey-Halbfinale

Eishockey, Halbfinale: Die Turnierfavoriten Kanada und USA haben vorzeitig das Halbfinale des olympischen Fraueneishockey-Turniers erreicht. Weltmeister USA gewann am zweiten Spieltag gegen die Schweiz in der Schayba Arena von Sotschi 9:0. Anschließend verbuchte Olympiasieger Kanada mit einem 3:0 gegen Finnland ebenfalls den zweiten Turniersieg und damit das Ticket für die Vorschlussrunde. Im abschließenden Vorrundenspiel am Mittwoch (13.30/16.30 Uhr MEZ/OZ) spielen die beiden Widersacher im Kampf um die Goldmedaille um den Gruppensieg.

Rodeln, Training: Die Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) haben bei den Olympischen Winterspielen auch den zweiten Trainingstag dominiert. Die Weltmeister fuhren in den Trainingsläufen drei und vier erneut die Bestzeiten heraus und gehen als absolute Goldfavoriten in den Wettkampf am Mittwoch. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) hat dagegen noch immer leichte Probleme mit der Bahn im Sanki Sliding Center. Die WM-Zweiten mussten sich mit den Plätzen drei und zwölf zufrieden geben.

Snowboard, Halfpipe: Nach Beschwerden mehrerer Snowboarder wird die olympische Halfpipe entschärft. Das Training am Montag wurde wegen der Arbeiten um mehrere Stunden verschoben. "Die Halfpipe ist noch nicht im optimalen Zustand. Aber ich denke, für morgen sollte es passen", sagte der deutsche Johannes Höpfl vor der Entscheidung am Dienstag. Auch Bundestrainer David Selbach unterstützte die Kritik der Athleten. Auch der zweimalige Olympiasieger Shaun White oder sein amerikanischer Teamkollege Danny Davis hatten sich beklagt, dass die Pipe an den Seiten zu steil sei und es damit zu flachen, harten Landungen käme. Dass Arbeiten an der Piste vorgenommen werden, ist ähnlich wie beim Slopestyle in den Tricksportarten üblich.

Curling, Vorrunde: Deutschlands Curler haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi eine Auftaktüberraschung gegen Kanada nur knapp verpasst. Das Hamburger Team um Skip John Jahr musste sich dem Goldmedaillengewinner von Vancouver am Montag 8:11 geschlagen geben. "Wir waren hier immer auf Tuchfühlung, und die Kanadier sind vielleicht das beste Team der Welt", sagte Jahr. Im "Ice Cube" lagen die Deutschen nach dem dritten End sogar mit 4:2 in Führung, ehe sich einige kleine Fehler einschlichen. Im achten und neunten End kamen die Außenseiter nochmals heran, doch mit dem letzten Stein rettete der Favorit um Skip Brad Jacobs den Sieg.

Nordische Kombination, Springen: Frühlingstemperaturen in der Olympia-Region haben am Montag zur Verschiebung des Sprungtrainings der Nordischen Kombinierer geführt. Wegen zu weichen Schnees im Landebereich der Normalschanze musste der erste von drei Versuchen abgesagt werden. "Die Schanze war nicht ausreichend präpariert. Wir haben uns daher aus Sicherheitsgründen zur Absage entschieden", sagte der russische Wettkampf-Manager Nikolai Petrow. Die übrigen beiden Durchgänge sollten zu einem späteren Zeitpunkt gestartet werden. Die deutschen Kombinierer um Gold-Favorit Eric Frenzel waren davon nicht betroffen. Sie hatten auf das Schanzentraining verzichtet.

© SZ.de/sid/dpa/schma

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