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Ski alpin:Ligety dominiert, Dopfer wird Achter

Alpine Skiing World Cup in St. Moritz

Stabile Seitenlage: Ted Ligety

(Foto: dpa)

Ted Ligety - und dann lange nichts. Während der US-Amerikaner den Riesenslalom in St. Moritz überlegen gewinnt, fällt Fritz Dopfer im zweiten Durchgang als Achter zurück. Noch schlechter ergeht es Maria Höfl-Riesch.

Ski-Rennläufer Fritz Dopfer hat als Achter beim Weltcup-Riesenslalom im Schweizer St. Moritz einen durchwachsenen Olympia-Test absolviert. Der 26 Jahre alte Garmischer war als Vierter des ersten Durchgangs ins Finale beim letzten Rennen vor den Winterspielen in Sotschi (7. bis 23. Februar) gegangen, fiel aber mit einem fehlerhaften Lauf noch zurück.

"Es war sehr schwierig, ich habe mich im zweiten Lauf sehr schwer getan, auf Zug zu kommen, und hätte viel engagierter und entschlossener fahren müssen", sagte Dopfer. Er wisse jedoch, woran er noch arbeiten müsse, ergänzte Dopfer mit Blick auf die Spiele in Russland.

Den Sieg holte sich US-Ski-Star Ted Ligety, mit 1,51 Sekunden Vorsprung auf Marcel Hirscher aus Österreich. Alexis Pinturault (Frankreich) wurde Dritter. Olympia-Starter Stefan Luitz belegte Platz 15. Dominik Schwaiger aus Königssee fuhr als 21. erstmals im Weltcup in die Punkte-Ränge. Felix Neureuther (Partenkirchen) hatte wegen Rückenproblemen auf einen Start verzichtet.

Höfl-Riesch nur 23. im Slalom

Derweil verpatzte Maria Höfl-Riesch ihr letztes Rennen vor den Olympischen Spielen. Acht Tage vor ihrem ersten Start in Sotschi belegte die 29 Jahre alte Medaillenhoffnung beim Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora einen für sie enttäuschenden 23. Platz. Schlechter war die Partenkirchnerin bei einem Weltcup-Slalom, bei dem sie das Ziel erreichte, zuletzt als26. im Dezember 2003 im italienischen Madonna di Campiglio.

"Das war sehr unangenehm zu fahren", hatte Höfl-Riesch schon nach Platz neun im ersten Durchgang bemerlt- und wurde dann im Finale noch einmal auf der Piste durchgerüttelt. Nach nunmehr 24 Weltcup-Rennen bleibt Höfl-Riesch trotzdem an der Spitze im Gesamtklassement.

Tränen bei der Premiere

Bei Schneefall und schwierigen Pistenverhältnissen holte die Schwedin Frida Hansdotter den Sieg. Es war ihr erster Erfolg im Weltcup nach zuvor acht zweiten Plätzen, entsprechend gelöst reagierte Hansdotter im Ziel: Sie weinte vor Glück. Zweite wurde Marlies Schild aus Österreich (0,05 Sekunden zurück) vor ihrer jüngeren Schwester Bernadette (+0,15). Weltmeisterin und Gold-Favoritin Mikaela Shiffrin (USA) wurde nach einem fehlerhaften zweiten Lauf nur Siebte.

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Die neben Höfl-Riesch anderen beiden deutschen Slalom-Starterinnen in Sotschi, Christina Geiger (Oberstdorf) und Barbara Wirth (Lenggries), belegten die Ränge 15und 18. Susanne Riesch (Partenkirchen) und Lena Dürr (Germering) kamen auf die Plätze 20 und 22.

© SZ.de/sid/dpa/jkn

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