Schwimm-WM in Shanghai:US-Gigant Phelps ist zurück

Nach Bronze und Silber holt US-Schwimmer Michael Phelps bei der WM endlich sein erstes Gold. Die deutschen Starter hingegen enttäuschen: Hendrik Feldwehr verpasst das Podest knapp, ein anderer beklagt einen echten "Scheißtag".

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Nach Bronze und Silber holt US-Schwimmer Michael Phelps bei der WM endlich sein erstes Gold. Die deutschen Starter hingegen enttäuschen: Hendrik Feldwehr verpasst das Podest knapp, ein anderer beklagt einen echten "Scheißtag". In Bildern.

Der Gigant ist endgültig zurück: Nach Bronze und Silber in seinen ersten beiden Finals hat US-Schwimmer Michael Phelps bei der Schwimm-WM in Shanghai im dritten Anlauf Gold gewonnen. Auf seiner Paradestrecke über 200 Meter Schmetterling...

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... schlug der Rekord-Olympiasieger nach 1:53,34 Minuten als Erster vor dem japanischen Olympiadritten Takeshi Matsuda (1:54,01) und dem Chinesen Wu Peng (1:54,67) an. Über 200 Meter Freistil hatte der 26-Jährige zwar seinen Widersacher Paul Biedermann geschlagen, den Titel aber seinem Landsmann Ryan Lochte überlassen müssen. Mit der Freistilsprintstaffel hatte er zum WM-Auftakt nur Platz drei erreicht.

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Silber ging an den Japaner Takeshi Matsuda (links im Bild), der 1:54,01 Minuten brauchte. Dritter wurde der Chinese Wu Peng in 1:54,67. Für Phelps war es der 23. WM-Titel insgesamt.

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Chinesischer Jubel hingegen über die 800 Meter. Der Favorit Sun Yang  benötigte von den Fans umjubelte 7:38,57 Minuten und war mit der Weltjahresbestzeit knapp drei Sekunden schneller als Ryan Cochrane aus Kanada. Auf Platz drei kam der Ungar Gergo Kis. Für Chinas Beckenschwimmer war es in Shanghai der dritte Titel, insgesamt Gold Nummer 13.

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Für die deutschen Schwimmer verlief der Mittwoch enttäuschend - auch für Hendrik Feldwehr. Der Essener verfehlte am Mittwoch in 27,19 Sekunden um 22/100 einen Medaillenrang. Feldwehr hatte bereits bei der WM 2009 in Rom Platz vier belegt. Der Brasilianer Felipe Franca da Silva gewann in 27,01 vor dem Italiener Fabio Scozzoli und Weltrekordinhaber Cameron van der Burgh aus Südafrika.

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Auch Silke Lippok hat eine Medaille über 200 Meter Freistil verpasst. Die erst 17 Jahre alte Vize-Europameisterin schwamm in ihrem ersten Einzelfinale nach starkem Beginn in 1:58,26 Minuten auf Rang acht. Ihr zweites Gold nach 400 Meter Freistil sicherte sich die Italienerin Federica Pellegrini (1:55,58) vor der Australierin Kylie Palmer (1:56,04). Bronze ging an Kurzbahn-Weltmeisterin Camille Muffat aus Frankreich (1:56,10).

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Ganz schlecht lief es für zwei deutsche Männer: Marco Di Carli ist überraschend bereits im Vorlauf über 100 Meter Freistil gescheitert. Der als Weltjahresbeste nach Shanghai angereiste Frankfurter schlug am Mittwoch erst nach 49,00 Sekunden an - 7/100 fehlten auf Platz 19 zum Halbfinale der besten 16. Bei der deutschen Meisterschaft Anfang Juni war Di Carli noch 48,24 geschwommen. "Das war ein Scheißrennen. Ich weiß nicht, wieso. 49,0 ist unter aller Sau", sagte der 26-Jährige.

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Und auch Kurzbahn-Europameister Markus Deibler verpasste am Mittwoch über 200 Meter Lagen das Halbfinale. 2:00,99 Minuten reichten nur zu Platz 22. "Das war einfach nur schlecht", sagte der Hamburger. Bei der deutschen Meisterschaft war Deibler noch 1,32 Sekunden schneller geschwommen. Als 16. kam der Essener Jan David Schepers in 1:59,99 Minuten gerade so weiter. Vorlauf-Bester war der Brasilianer Thiago Pereira in 1:57,82.

© sueddeutsche.de/dpa/sid/ebc
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