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Verletzter Tennisprofi:Tommy Haas verzichtet auf Start in Miami

Der Tennisspieler zieht seinen Start beim ATP-Turnier kurzfristig zurück. Laut DFL-Chef Christian Seifert haben die Klubs der Bundesliga "mehr finanzielle Möglichkeiten als anderen in Europa". Die deutschen Skispringer werden in Planica Vierte.

Tennis, Tommy Haas: Davis-Cup-Spieler Tommy Haas hat beim ATP-Masters-Turnier in Miami kurzfristig auf seine Teilnahme verzichtet. Der 35 Jahre alte Wahl-Amerikaner laboriert offenbar erneut an Schulterproblemen. Dies hatte sich bereits beim Turnier in der Vorwoche in Indian Wells angedeutet. Dort hatte der gebürtige Hamburger nach seiner Achtelfinal-Niederlage gegen Roger Federer die Schulter als "tickende Zeitbombe" beschrieben und erklärt: "Ich habe Probleme mit der Schulter. Es fängt an, mich während des Tages oder auch im Schlaf wieder ein bisschen zu nerven. Aus der Vergangenheit weiß ich, das ist kein gutes Zeichen." Haas sollte bei dem 5,65-Millionen-Dollar-Turnier am Samstag nach einem Erstrunden-Freilos sein Auftaktmatch gegen den Taiwanesen Lu Yen-Hsun bestreiten. Den Platz des Routiniers im offiziellen Tableau nimmt ein noch nicht ermittelter "Lucky loser" ein. Fraglich ist, ob Tommy Haas dem deutschen Davis-Cup-Team im Viertelfinale zur Verfügung stehen wird. Vom 4. bis 6. April trifft Deutschland in Nancy auf Gastgeber Frankreich.

Fußball, Bundesliga: DFL-Chef Christian Seifert sieht bei den Klubs der Fußball-Bundesliga in der Gesamtheit noch deutliches Steigerungspotenzial. "Fakt ist, dass viele Bundesligisten mehr finanzielle Möglichkeiten haben als die meisten anderen Klubs in Europa. Das sollte sich auf Dauer auch in den sportlichen Leistungen niederschlagen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Enttäuscht ist der 44-Jährige vom Abschneiden der deutschen Vereine in der Europa League: "Wir müssen konstatieren, dass in der Bundesliga acht Klubs einen Etat von mehr als 100 Millionen Euro haben. Zwar haben wir in dieser Saison zwei Vereine im Viertelfinale der Champions League, im Achtelfinale der Europa League war die Bundesliga aber nicht vertreten."

Dabei sieht Seifert die Bundesligisten auch im Duell mit Rekordmeister Bayern München gefordert. "Für die Bundesliga ist es nicht gefährlich, dass der FC Bayern aktuell allen davon eilt. Gefährlich wird es erst, wenn es zur Grundeinstellung wird, dass alle aus dem Mannschaftsbus aussteigen und sofort den Hofknicks vor dem großen Meister machen, dann haben wir echte Probleme", betonte er. Statt über die Münchner zu sprechen, so Seifert, "wäre es vielleicht besser, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. So wie es etwa die Dortmunder oder die Mainzer tun".

Skispringen, Planica: Die deutschen Skispringer haben im letzten Teamwettbewerb der Saison erstmals das Podest verpasst. 33 Tage nach dem Olympiasieg von Sotschi landeten Severin Freund, Marinus Kraus, Andreas Wank und der ins Team gerückte Richard Freitag im slowenischen Planica mit 1001,5 Punkten nur auf dem vierten Platz. Der Sieg ging an Österreich (1045,6) vor Polen (1007,6) und Norwegen (1007,3). Das DSV-Quartett lag zur Halbzeit noch auf dem dritten Rang, doch auch Überflieger Freund (Rastbüchl) konnte mit Sprüngen auf 133 und 133,5 Meter das Podest nicht retten. Der 25-Jährige verlor zudem seinen am Vortag aufgestellten Schanzenrekord an Piotr Zyla. Der Pole landete bei 141 Metern und damit 3,5 Meter weiter als Freund. Sogar auf 141,5 m segelte DSY-Youngster Kraus (Oberaudorf), griff bei der Landung aber in den Schnee. Im vierten Teamspringen der Saison standen die DSV-Adler damit erstmals nicht auf dem Podest. Ganz vorne gab es das gewohnte Bild: Wie schon vor drei Wochen in Lahti gewannen die Austria-Adler Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart, Andreas Kofler und Stefan Kraft, die sich in Sotschi noch mit dem zweiten Platz hinter Deutschland begnügen mussten.

Eishockey, DEL-Playoffs: Der Kampf um die Halbfinal-Plätze in der Deutschen Eishockey-Liga bleibt spannend. Am dritten Viertelfinal-Spieltag schlugen Ex-Meister Adler Mannheim und die Nürnberg Ice Tigers zurück und verhinderten einen vorentscheidenden Vorsprung der Kölner Haie und der Grizzly Adams Wolfsburg. Mannheim mit einem 2:1 nach Verlängerung gegen Köln und Nürnberg mit einem 5:2 gegen Wolfsburg landeten am Freitag die ersten Siege in der K.o.-Runde und verkürzten in der Serie "Best of Seven" jeweils auf 1:2. Mit einem 4:3-Sieg beim Punkterunden-Besten Hamburg Freezers haben sich die Iserlohn Roosters überraschend die Führung geholt. 2:1 nach Siegen führt auch der ERC Ingolstadt nach einem 3:2 bei den Krefeld Pinguinen. Die vierte Viertelfinal-Runde wird am Sonntag ausgespielt. Vor 13 600 Fans in Mannheim brachte Christopher Minard die Kölner in Führung. James Sifers glich im zweiten Drittel für das Team von Ex-Bundestrainer Hans Zach aus. In der Nachspielzeit musste Mannheims Torwart Felix Brückmann verletzt vom Eis und wurde durch Dennis Endras ersetzt. Doch Simon Gamache erzielte nach 81:39 Minuten das entscheidende Tor zum 2:1 für die Gastgeber.

Nürnberg führte vor 6794 Besuchern gegen Wolfsburg durch Treffer von Yasin Ehliz, Patrick Reimer und Leonhard Pföderl bereits mit 3:0. Doch die Grizzly Adams kamen durch Aleksander Polaczek und Marco Rosa nochmals heran. Evan Kaufmann und Patrick Reimer machten schließlich alles klar für die Ice Tigers. Lange ausgeglichen lief die Partie vor 8029 Fans in Krefeld. Robert Sabolic gelang in der Verlängerung überraschend der entscheidende Treffer für Ingolstadt. 12 800 Zuschauer in Hamburger erlebten ein munteres Spiel, in dem Brodie Dupont und Brent Raedeke Iserlohn zum Sieg schossen. Roosters-Torwart Mathias Lange wehrte 47 Schüsse ab. Der Anschlusstreffer von David Wolf konnte die Hamburger Heimpleite nicht mehr verhindern.

Eishockey, NHL: Mit dem elften Sieg in Serie sind die Boston Bruins des deutschen Eishockey-Nationalspielers Dennis Seidenberg als erstes Team in die Playoffs der Nordamerika-Liga NHL eingezogen. Boston gewann ohne den langzeitverletzten Seidenberg am Freitag (Ortszeit) in Denver 2:0 bei Colorado Avalanche. Patrice Bergeron in der 6. Minute und Carl Söderberg in der 34. Minute sorgten für den Erfolg. Schlussmann Chad Johnson wehrte alle 31 Schüsse auf sein Tor ab. Die Bruins führen mit 101 Punkten die Ost-Hälfte der Liga an und sind punktgleich mit West-Spitzenreiter St. Louis Blues bestes NHL-Team. 2013 war Boston erst im NHL-Finale den Chicago Blackhaws unterlegen.

Leichtathletik, Deutschland: Drei Moskau-Weltmeister und Hürden-Olympiasiegerin Sally Pearson haben beim Freiluft-Start der Leichtathleten in Melbourne überzeugende Siege gefeiert. Der Amerikaner LaShawn Merritt gewann am Samstag zum Auftakt der World-Challenge-Serie die 400 Meter in 46,32 Sekunden, die Kenianerin Eunice Sum setzte sich in 2:02,99 Minuten über 800 Meter durch. Valerie Adams aus Neuseeland stieß die Kugel 19,68 Meter weit. Die Australierin Pearson wurde von den Zuschauern im Albert Park für ihre Siege über 100 Meter (11,34 Sekunden) und 100 Meter Hürden (12,83) besonders gefeiert.

Tennis in Miami: Davis-Cup-Spieler Florian Mayer hat beim zweiten Masters-Turnier der Saison in Miami/Florida die dritte Runde erreicht. Der 30-Jährige gewann gegen den Kroaten Ivan Dodig 6:3, 6:2 und trifft nun auf Indian-Wells-Sieger Novak Djokovic (Serbien). Dagegen ist Philipp Kohlschreiber ausgeschieden. Er unterlag nach einem Erstrunden-Freilos Marcos Baghdatis (Zypern) mit 6:3, 6:7 (1:7), 6:7 (5:7). Ausgeschieden in Miami ist auch Andrea Petkovic. Beim WTA-Turnier an gleicher Stelle unterlag sie der Französin Alize Cornet mit 2:6, 7:6 (7:0), 4:6. Mona Barthel und Annika Beck waren bereits in der ersten Runde gescheitert. Noch dabei sind Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki und die Weltranglistenneunte Angelique Kerber. Lisicki spielt am Samstag in der dritten Runde gegen die Belgierin Kirsten Flipkens, Keber trifft auf die Bulgarin Sweta Pironkowa.

Basketball, NBA: Die Dallas Mavericks haben im Kampf um die Playoffs in der NBA einen wichtigen Sieg gefeiert und sich wieder auf Platz sieben im Westen geschoben. Zwei Tage nach der Niederlage gegen die Minnesota Timberwolves setzte sich das Team mit dem deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki am Freitag (Ortszeit) gegen die Denver Nuggets mit 122:106 durch. Nowitzki kam auf 21 Punkte und war damit zweitbester Werfer der Mavericks nach Monta Ellis (26). In der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Profiliga sind die Texaner mit 42 Siegen und 28 Niederlagen nun wieder Siebter vor den Memphis Grizzlies, die gegen Meister Miami Heat 86:91 verloren. Nowitzkis Nationalteamkollege Dennis Schröder verlor mit den Atlanta Hawks gegen die New Orleans Pelicans 105:111 und kassierten die erste Niederlage nach zuvor fünf Siegen nacheinander. Die Hawks bangen weiter um ihren Playoff-Platz, da Verfolger New York Knicks sein Spiel gegen die Philadelphia 76ers 93:92 gewann und nur noch knapp hinter den achtplatzierten Hawks rangiert.

Basketball, Euroleague: Die Basketballer von Bayern München haben im Kampf um einen Platz im Viertelfinale der Euroleague eine erneute Überraschung verpasst. Acht Tage nach dem Sieg gegen den Vorjahresfinalisten Real Madrid unterlag die Mannschaft von Svetislav Pesic beim türkischen Meister Galatasary Istanbul 69:76 (34:42). Für die Bayern war es die sechste Niederlage im elften Zwischenrundenspiel. Damit musste der FCB vorerst auch seinen vierten Platz in der Gruppe F abgeben, der gerade noch zum Weiterkommen berechtigen würde. Bester Münchner Werfer in Istanbul war Malcolm Delaney mit 16 Punkten. Die Entscheidung, ob die Münchner den Sprung ins Viertelfinale schaffen, fällt damit in den verbleibenden drei Partien. Kommenden Donnerstag müssen die Bayern beim Turnierfavoriten ZSKA Moskau antreten.

Skispringen, Deutschland: Severin Freund hat beim Skisprung-Weltcup in Planica den fünften Saisonsieg gefeiert. Der Skiflug-Weltmeister segelte am Freitag zweimal auf die Schanzenrekordweite von 137,5 Meter und verwies den Norweger Anders Bardal und den Slowenen Peter Prevc auf die Plätze. Der Pole Kamil Stoch sicherte sich dank eines vierten Platzes schon vor dem letzten Einzelwettbewerb am Sonntag den Weltcup-Gesamtsieg. Freund rückte im Gesamtklassement auf Rang zwei vor. Richard Freitag wurde 13., Marinus Kraus belegte den 27. Platz.

Fußall, Europa League: Auf dem Weg zu einem möglichen Heim-Endspiel in der Europa League trifft Juventus Turin im Viertelfinale auf Olympique Lyon. Frankreichs einstiger Serienmeister hat am 3. April zunächst Heimrecht, das Rückspiel findet eine Woche später in Turin statt. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. In Turin wird am 14. Mai auch das Finale ausgetragen. Juventus hatte im Achtelfinale den AC Florenz mit Mario Gomez aus dem Wettbewerb geworfen. In den weiteren Viertelfinals empfängt AZ Alkmaar aus den Niederlanden Benfica Lissabon, der FC Basel trifft auf den FC Valencia. Der FC Porto, der 2011 die Europa League gewann, erwartet den FC Sevilla.

Das hitzige Europapokal-Duell zwischen RB Salzburg und dem FC Basel hat derweil ein Nachspiel. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) leitete am Freitag wegen des Fehlverhaltens der Fans und auch des Teams ein Disziplinarverfahren gegen den Schweizer Meister ein, das am 26. März vor dem UEFA-Disziplinarausschuss behandelt werden soll. Der deutsche Schiedsrichter Manuel Gräfe aus Berlin hatte das Achtelfinal-Rückspiel der Europa League in Salzburg am Donnerstagabend nach einer halben Stunde beim Stand von 1:0 für die Gastgeber unterbrochen, weil wiederholt Gegenstände aus dem Basel-Fanblock aufs Spielfeld geflogen waren. Nach 13 Minuten durften die beiden Teams wieder zurück auf den Rasen, die Gäste aus der Schweiz gewannen trotz Unterzahl noch 2:1 und zogen nach dem 0:0 im Hinspiel ins Viertelfinale ein.

Eiskunstlauf, Olympia: Die umstritten Entscheidung im olympischen Eiskunstlauf-Wettbewerb der Damen in Sotschi zugunsten der Russin Adelina Sotnikowa hat ein Nachspiel. Das Nationale Olympische Komitee für Südkorea und die Koreanische Eislauf-Union beschlossen am Freitag, beim Disziplinarausschuss der Internationalen Eislauf-Union (ISU) gegen die Wertung vom 20. Februar offiziell Einspruch einzulegen. Beide Verbände sind der Überzeugung, dass die Olympiasiegerin von Vancouver, Kim Yu Na, vom Preisgericht in Sotschi benachteiligt worden sei. Die 23-jährige Südkoreanerin wurde Zweite.

Das NOK Südkoreas und der nationale Eislauf-Verband verlangen eine Untersuchung wegen der Zusammensetzung der Jury bei Olympia. Schon kurz nach der Entscheidung hatte Südkorea protestiert. Die Wertung sei jedoch unantastbar, hatte damals der ISU-Eventmanager Peter Krick erklärt. Der Unmut der Koreaner richtet sich besonders gegen die Bewertung der künstlerischen Komponenten. Die 17-jährige Sotnikowa hatte ungewöhnlich hohe Noten erhalten. Kim hat ihre Karriere mittlerweile beendet.

Skispringen, Deutschland: Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt verzichtet wegen Knieproblemen auf einen Start beim Weltcup-Finale in Planica am Samstag. Die 22-Jährige werde sich stattdessen einer Operation unterziehen, sagte Bundestrainer Andreas Bauer. "Carina hat seit der Pubertät ein Schlatterknie, eine Art Überbein, durch das sich die Sehne immer wieder entzündet. Wir mussten jetzt reagieren, bevor das ein schleichender Prozess wird", sagte Bauer im ZDF.

Bundesliga, FC Bayern: Die Münchner müssen am Samstag im Bundesliga-Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 auf Mittelfeldspieler Thiago verzichten. Der 22 Jahre alte Spanier laboriert noch an den Folgen einer Oberschenkelprellung. "Es ist kein großes Problem, aber es ist nicht besser geworden", sagte Trainer Pep Guardiola am Freitag. Trotz der Möglichkeit, dass die Bayern sich am Samstag vorzeitig die 24. Meisterschaft sichern könnten, wird Guardiola nur 18 Spieler mit nach Mainz nehmen. Der Rest des Kaders bleibt zuhause. Eventuell fliegen alle Profis dann am Dienstag aber mit zum Spiel bei Hertha BSC.

Ohnehin ist es dem Bayern-Coach "egal, wann wir den Titel holen. Wir sprechen auch nicht darüber. Das hängt am Samstag auch nicht von uns ab. Wir müssen unseren Schritt machen." Auch in Bezug auf eventuelle Feierlichkeiten gab sich der Spanier bedeckt. Dies sei nicht "mein Business". Er habe zwar schon bei Filmen die in München üblichen Bierduschen für die Trainer gesehen. Aber "ist das genauso?", fragte er am Freitag etwas ungläubig Mediendirektor Markus Hörwick. Ohnehin wäre es aus Respekt gegenüber Mainz "nicht korrekt, darüber zu sprechen". Man könne ihn fragen, "wenn es passiert ist". Dann könne er auch über "seine Gefühle reden", sagte Guardiola. Eine große Meistersause wird es bei den Bayern aber definitiv erst einmal nicht geben. "Die Spieler sind intelligent, wir haben in zwei Wochen Champions League", betonte der 44-Jährige.

Fußball, DFB: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird das geplante Leistungszentrum wie erwartet in Frankfurt/Main errichten. Die Bauarbeiten auf dem Grundstück der bisherigen Galopprennbahn der Mainmetropole für das rund 50 Millionen Euro teure Objekt sollen Ende 2018 fertig sein. Das gab der DFB am Freitag im Anschluss an die Präsidiumssitzung bekannt. Genutzt werden soll das Zentrum von allen Nationalmannschaften sowie für die Ausbildung der Bundesligatrainer und Spitzenschiedsrichter. Die Stadt Frankfurt hat im Vorfeld ihrer Entscheidung 20 mögliche Standorte geprüft.

Leichtathletik, Doping: Zwei Dopingverdachtsfälle haben die russische Leichtathletik erneut ins Zwielicht gerückt. Die Hallenweitsprung-Jahresbeste Swetlana Birjukowa wurde nach dem positiven Befund einer A-Probe aus dem Februar ebenso vorläufig gesperrt wie 400-Meter-Läufer Roman Semakin. Zeitpunkte für die Öffnung der B-Probe nannten die russische Anti-Doping-Agentur Rusada ebenso wenig wie Details zu den gefundenen Substanzen.

Fußball, Nationalmannschaft: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet ihre Heimspiele 2014 in der Qualifikation für die EM-Endrunde 2016 in Frankreich in Dortmund, Gelsenkirchen und Bremen. Das DFB-Präsidium entschied sich auf seiner Sitzung am Freitag auf diese Städte als Austragungsorte. Zudem wurde für den 3. September ein Freundschaftsspiel in Düsseldorf gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien vereinbart. Die DFB-Auswahl startete am 7. September in Dortmund gegen Schottland in die EM-Qualifikation. Das zweite Heimspiel findet am 14. Oktober in Gelsenkirchen gegen Irland statt, ehe einen Monat später am 14. November in Bremen das Match gegen Fußball-Zwerg Gibraltar auf dem Programm steht.

Zunächst konzentriert sich die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw aber auf die anstehende WM-Endrunde in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli). Vor ihrer Abreise nach Brasilien am 7. Juni finden noch drei Länderspiele statt. Am 13. Mai spielt die DFB-Auswahl in Hamburg gegen Polen. Der vorletzte Test des WM-Mitfavoriten findet direkt nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Südtirol am 1. Juni in Mönchengladbach gegen das von Volker Finke trainierte Team aus Kamerun statt. Die WM-Generalprobe bestreitet der dreimalige Weltmeister am 6. Juni in Mainz beim Benefizspiel für die Egidius-Braun-Stiftung gegen Armenien, ehe es am nächsten Tag von Frankfurt/Main aus Richtung Zuckerhut geht. Am 16. Juni steht in Salvador gegen Portugal das erste Gruppenspiel für Deutschland auf dem Programm.