Rhythmische SportgymnastikDen Kopf verdreht

Die Rhythmischen Sportgymnastinnen lassen den Beobachter bisweilen ratlos zurück. Haben diese Athletinnen wirklich alles, was Menschen brauchen? Im olympischen Finale zeigen die Athletinnen großartige Fertigkeiten - und verbiegen sich in alle Richtungen.

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Die Rhythmischen Sportgymnastinnen lassen den Beobachter bisweilen ratlos zurück. Haben diese Athletinnen wirklich alles, was Menschen brauchen? Im olympischen Finale zeigen die Athletinnen großartige Fertigkeiten - und verbiegen sich in alle Richtungen. Bänder, Knochen, Muskeln - sogar der Kopf fehlt, wenn man im richtigen Moment hinsieht. Immerhin kann die Russin Jewgenija Kanajewa noch den Ball halten, was wichtig für die Punktrichter ist.

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Dass nicht nur Russinnen ohne Kopf auskommen, zeigt die Israelin Neta Rivkin in diesem olympischen Finale. Aus diesem Blickwinkel muss die Arme auch noch auf ein Bein verzichten. Doch Vorsicht! Es ist alles nur ein Trick! Beziehungsweise eine sportliche, turnerische Verbiegungs-Leistung, die andere Menschen direkt ins Krankenhaus führen würden.

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Hier der Beweis: Jewgenija Kanajewa hat sehr wohl einen Kopf und ein Gesicht. Ein Gesicht, das strahlte, nach ihrer zweiten Goldmedaille bei Olympia. Die Russin ist die erste Gymnastin, die zum zweiten Mal Olympiasiegerin wurde.

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Die 22-Jährige war die Beste unter den Körperartistinnen. Ein Hohlkreuz, in dem man einen Ball einklemmen kann? Kein Problem!

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Damit nicht der Eindruck aufkommt, nur Kanajewa kann sich verbiegen wie ein Gummispielzeug: Daria Dmitrijewa gibt sich selbstredend mit einem Spagat nicht zufrieden, sondern zieht ihre Beine noch weiter nach oben.

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Hier Kanajewa. Ob sie sich so zu Hause einen Film im Fernseher ansieht?

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Bei dieser Verbeugung mit Beinanhebung wäre wohl auch die Queen begeistert. Vorgeführt von der Südkoreanerin Son Yeon Jae.

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Dmitrijewa streckt drei Gliedmaßen nach vorne. Bitte den Kindern zu Hause sagen: nicht nachmachen!

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Diese Übung hingegen darf jeder einmal ausprobieren, gerne auch die Fußballer. Son Yeon Jae balanciert den Ball auf ihre Art.

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Dmitrijewa springt auf etwas eigenartige Weise durch den Reifen, die Perspektive kopfüber müssen die Gymnastinnen ebenso beherrschen.

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Kanajewa scheint jemanden auf der Tribüne zu grüßen, so locker sieht das aus.

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Die Rhythmische Sportgymnastik bietet aber auch theaterhafte Bilder, die Goldmedaillengewinnerin mit dem Band, ...

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... und mit den Keulen.

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Und trotz aller Versuche haben alle Athletinnen die Olympische Spiele mit dem Kopf auf dem Hals beendet.

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Auch wenn sich manche vielleicht was anderes gewünscht hätten. Hier Ljubow Tscharkaschyna aus Weißrussland, die ganz knapp die Bronzemedaille gewann.

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