Fußball-WM:Portugal spielt sich in einen Rausch - und ins Viertelfinale

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Fußball-WM: Der Mann des Spiels: Portugals Goncalo Ramos, der für Ronaldo in die Startelf gerückt ist.

Der Mann des Spiels: Portugals Goncalo Ramos, der für Ronaldo in die Startelf gerückt ist.

(Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters)

Das Team von Trainer Fernando Santos siegt maximal souverän, die Schweiz geht regelrecht unter. Mann des Spiels ist nicht Cristiano Ronaldo, sondern sein Startelf-Ersatz, der gleich drei Mal trifft.

Es war eine regelrechte Demonstration: Portugal besiegt die Schweiz im Achtelfinale der Fußball-WM in Katar, und zwar mit 5:1. Die Eidgenossen hatten dem Team von Trainer Fernando Santos über weite Strecken wenig bis gar nichts entgegenzusetzen. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Portugiesen so souverän auf, dass schon bald kein Zweifel daran blieb, dass dieses Team ins Viertelfinale einziehen würde.

Mann des Spiels war ausnahmsweise nicht Cristiano Ronaldo. Der nämlich stand gar nicht in der Startelf, Santos ließ ihn zunächst auf der Bank. Stattdessen rückte Goncalo Ramos auf die Stürmerposition - und empfahl sich mit seiner Leistung direkt für weitere Einsätze. So brachte er die Portugiesen in Führung (17.), schoss nach der Halbzeit das 3:0 (51.) und machte schließlich mit seinem Treffer zum 5:1 (67.) alles klar. Zwischenzeitlich trafen für Portugal auch Pepe (33.) und Raphael Guerreiro (55.), Rafael Leao machte in der Nachspielzeit dann sogar noch das 6:1 (90+2). Der zwischenzeitliche 4:1-Anschlusstreffer durch Arkanji (58.) sorgte bei den Portugiesen nicht für Unruhe. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet.

Für die letzte Viertelstunde brachte Portugals Trainer Santos dann noch Cristiano Ronaldo, der vom Publikum im Stadion mit frenetischem Applaus und Geschrei begrüßt wurde. Auch seine ersten Ballkontakte wurden bejubelt, seine Aktionen waren auch gefährlich. Er traf jedoch nur aus der Abseitsposition das Tor, alle weiteren Angriffe des Star-Stürmers konnten die Schweizer vereiteln. Und ihm war anzumerken: So richtig zufrieden war Cristiano Ronaldo mit dieser Leistung nicht.

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