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Paralympics:Ohne Gäste

Gekürzte Personallisten bei Paralympics in Tokio

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die Anzahl der Akkreditierungen für Gäste der Paralympics (25. August bis 5. September) deutlich gekürzt. Damit folgte der Verband einer Forderung der japanischen Regierung, wegen der Pandemie keine Personen einzuladen, die nicht direkt an den Wettkämpfen beteiligt sind. "Das IPC respektiert diese Entscheidung und befürwortet den Ansatz, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um sichere Spiele in diesem Sommer zu gewährleisten", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes. Die Reduzierung betraf vor allem hochrangige Verbandsvertreter von Sportarten, die nicht zum Programm der Paralympics zählen, sowie Vertreter von Wintersportverbänden. Auch Mitglieder von IPC-Ausschüssen mit Ausnahme der Medizin-Kommission sowie des Anti-Doping-Komitees dürfen nicht nach Tokio reisen.

Zuletzt hatte bereits das Internationale Olympische Komitee beschlossen, nur noch Personen zu akkreditieren, die bei den Olympischen Spielen (23. Juli bis 8. August) "wesentliche und operative Aufgaben haben". Ausländische Zuschauer sind weder für die Olympischen Spiele noch die Paralympics zugelassen. So soll das Infektionsrisiko in der japanischen Hauptstadt gesenkt werden. Japans Bevölkerung ist Umfragen zufolge nach wie vor mehrheitlich gegen die Spiele in diesem Sommer.

© SZ vom 14.04.2021 / sid
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