Paralympics:134 deutsche Athleten

Angeführt von Weitsprung-Weltrekordhalter Markus Rehm gehen 134 Athletinnen und Athleten aus 18 Sportarten bei den Paralympics in Tokio für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) auf Medaillenjagd. Das Aufgebot wurde am Montag für die Spiele in Japan vom 24. August bis 5. September nominiert. "Es hat sich unheimlich viel entwickelt, aber wir kämpfen immer noch um Aufmerksamkeit", sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Eine Medaillenvorgabe gibt es laut Karl Quade, dem Chef de Mission, nicht. Bei den Paralympics 2016 in Rio hatte das deutsche Team noch 148 Athletinnen und Athleten umfasst. Die Hauptgründe dafür seien "die internationale Konkurrenz" sowie wegen Corona "schwierige Qualifikations- und Trainingsbedingungen", sagte Quade. Para-Weitspringer Rehm klagt vor dem Sportgerichtshof Cas derzeit zudem darauf, auch bei den Olympischen Spielen starten zu dürfen, wie Beucher am Montag bestätigte. Der Leichtathletik-Weltverband hatte Rehms Start zuletzt abgelehnt, weil dem 32-Jährigen seine Prothese einen Vorteil verschaffe.

© SZ vom 20.07.2021 / sid
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