Olympische Spiele IOC stimmt für Doppelvergabe

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: Paris konkurriert mit Los Angeles um die Spiele 2024 und 2028

(Foto: dpa)

Im September sollen sowohl die Spiele 2024 als auch 2028 vergeben werden. Venus Williams erreicht das Wimbledon-Halbfinale, Regionalligisten stimmen für Spiele gegen chinesische U 20.

Olympische Spiele, IOC: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Doppelvergabe der Olympischen Sommerspiele 2024 und 2028 beschlossen. Auf einer Sitzung in Lausanne sprach sich die Vollversammlung für die Änderung des Bewerbungsverfahrens aus. Damit werden die beiden einzig verbliebenen Kandidaten für 2024, Paris und Los Angeles, Gastgeber der Spiele 2024 und 2028. Nur über die Reihenfolge müssen sich die Städte noch einigen.

Regionalliga, Chinesen: Die chinesische U20-Auswahl wird ab der kommenden Saison gegen Teams der Regionalliga Südwest spielen - allerdings erst ab der Rückrunde. So soll die Kooperation zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und China mit Leben gefüllt werden. Trotz der heftigen Kritik von zahlreichen Seiten haben 14 von 19 Klub-Verantwortlichen am Dienstag bei ihrer Manager-Tagung in Walldorf grünes Licht für den Plan gegeben.15.000 Euro soll jeder Klub dafür erhalten, dass er an seinem eigentlich spielfreien Tag gegen das chinesische Team antritt. Die Mannschaften der 4. Liga starten am 28. Juli in ihre Spielzeit. Durch die Teilnahme an der Regionalliga-Rückrunde wollen die Chinesen ihre Mannschaft auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten.

Wimbledon, Venus Williams: Die fünfmalige Turniersiegerin Venus Williams (37) hat in Wimbledon das Generationenduell mit der 17 Jahre jüngeren Jelena Ostapenko (Lettland) gewonnen und steht erneut im Halbfinale. Die Amerikanerin setzte sich in ihrem 100. Match im All England Club gegen die French-Open-Siegerin mit 6:3, 7:5 durch und trifft nun auf Simona Halep (Rumänien) oder Johanna Konta (Großbritannien).In Abwesenheit ihrer Schwester Serena, die Titelverteidigerin fehlt, weil sie ihr erstes Kind erwartet, darf Venus Williams auf ihren ersten Grand-Slam-Titel seit neun Jahren hoffen. Gegen Ostapenko, die bei Williams erstem Wimbledon-Match erst wenige Tage alt war, dominierte sie teilweise wie zu besten Zeiten.

2. Bundesliga, VfL Bochum: Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat von Trainer Gertjan Verbeek getrennt. Nachfolger des 54-Jährigen wird Ismail Atalan, der bislang den Drittligisten Sportfreunde Lotte betreute. Der Niederländer Verbeek war seit Anfang 2015 in Bochum im Amt und besaß noch einen Vertrag bis Ende der kommenden Saison. Die neue Spielzeit beginnt bereits in gut zwei Wochen: Am 28. Juli empfängt der VfL zum Auftaktspiel den FC St. Pauli.

Premier League, Wayne Rooney: Der englische Fußball-Nationalspieler Wayne Rooney hat nach seiner Rückkehr zum FC Everton betont, er wolle mit den Toffees Titel gewinnen. "Wir wollen Druck machen, erfolgreich sein und Trophäen mit dem Club holen", sagte Rooney am Montag auf der ersten Pressekonferenz nach seinem Wechsel von Rekordmeister Manchester United. Zuvor hatte Rooney, der seine Profikarriere beim FC Everton begonnen hatte, erstmals mit der Mannschaft trainiert.

Everton sei für ihn "kein Altenheim", betonte der 31-Jährige, der 13 Jahre bei Manchester United unter Vertrag stand, dort aber zuletzt überwiegend auf der Bank saß. "Das ist eine aufregende Zeit für mich, aber auch für den FC Everton. Ich denke, dass wir Fortschritte machen, dass wir die richtigen Spieler verpflichten, und ich glaube, dass wir alle darauf hoffen, dass es ein wirklich gutes Jahr für uns werden kann."

Boxen, Manny Pacquiao: Box-Altmeister Manny Pacquiao muss nach einer Untersuchung durch unabhängige Punktrichter seine Niederlage im WM-Kampf gegen Jeff Horn akzeptieren. Die Wertungsrichter sahen in der nachträglichen Prüfung des Kampfs um den Weltergewichtstitel vom 2. Juli den Australier Horn ebenfalls als den Sieger an, wie der Verband WBO in San Juan mitteilte. Eine philippinische Regierungsbehörde hatte Beschwerde gegen das einstimmige Urteil der Punktrichter eingelegt, daraufhin ordnete die WBO die Untersuchung an.

Pacquiao hatte seinen Titel bei dem Kräftemessen mit dem früheren Lehrer Horn überraschend verloren. Vor 51 000 Zuschauern in Brisbane kassierte der 38-Jährige in seinem 68. Profikampf die siebte Niederlage. Nun wird darüber spekuliert, ob es zu einem Rückkampf zwischen Pacquiao und Horn kommt. Der entthronte Weltmeister soll eine entsprechende Klausel in seinem Vertrag für den ersten Kampf haben.

Wimbledon "Ich will endlich solche Spiele gewinnen"

Alexander Zverev in Wimbledon

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Nach der knappen Niederlage erhält Alexander Zverev in Wimbledon viel Lob. Der deutsche Tennisspieler allerdings ist genervt - und verliert langsam die Geduld.   Von Matthias Schmid

2. Bundesliga, Eintracht Braunschweig: Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig ist für das Fehlverhalten seiner Fans vom DFB-Sportgericht hart bestraft worden. Der deutsche Meister von 1967 muss 25.000 Euro Strafe zahlen, zudem wird für das erste Saisonheimspiel am 5. August gegen den 1. FC Heidenheim der Block 9 gesperrt. "Durch die Vorfälle in Hannover sowie beim Relegations-Rückspiel ist Eintracht Braunschweig zunächst ein erheblicher überregionaler Image- und nun auch ein hoher finanzieller Schaden entstanden", sagte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt: "Wir verurteilen jede Form von Gewalt und Pyrotechnik sowie das Zünden von Böllern und haben bereits damit begonnen, erste Stadionverbote auszusprechen."

Der Klub prüft zudem, die Hauptverursacher in Regress zu nehmen.Die Braunschweiger Anhänger hatten während des Relegations-Rückspiels gegen den VfL Wolfsburg am 29. Mai Pyrotechnik entzündet und den Platz gestürmt. Darüber hinaus hatten Zuschauer im Spiel bei Hannover 96 am 15. April den Gast-Bereich der Arena gestürmt und hierbei ebenfalls Pyrotechnik gezündet.

Bundesliga, Werder Bremen: Werder Bremen muss mehrere Wochen auf Abwehrchef Niklas Moisander verzichten. Der 31-jährige Finne hat sich im abgebrochenen Testspiel am Samstag gegen Ajax Amsterdam einen Muskelfaseriss im rechten Oberschenkel zugezogen, wie eine Untersuchung am Montagabend in Innsbruck ergab. Spätestens am ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga am 19. August bei 1899 Hoffenheim dürfte er den Bremern aber wieder zur Verfügung stehen."Die Verletzung ist sehr bitter für Niklas. Er hat sich nach der Sommerpause schon wieder in einer sehr guten Verfassung präsentiert", sagte Trainer Alexander Nouri. Moisander war gegen seinen Ex-Club Ajax schon nach 39 Minuten ausgewechselt worden. Werder befindet sich derzeit im Trainingslager im österreichischen Zell am Ziller.