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Mike Tyson vs. Roy Jones jr.:Ein Showkampf zwischen alten Eisen

Sah noch hart aus, konnte aber nicht mehr so zuschlagen: Mike Tyson verlor 2002 gegen Lennox Lewis durch K.o., boxte aber noch drei Jahre weiter.

(Foto: imago)

Mike Tyson steigt noch einmal in den Ring - gegen Roy Jones jr., eine andere 90er-Box-Legende. Was treibt den einst "bösesten Mann auf dem Planeten" dazu, seine Gesundheit und den schlechten Ruf zu riskieren?

Von David Pfeifer

Es gab eine Zeit, da konnte Mike Tyson nicht mehr Mike Tyson sein. Die Sensation im Boxring, Iron Mike, der jüngste Schwergewichtsweltmeister der Geschichte, der unbestrittene Champion einer Generation, war zu müde und zu langsam, um noch Angst und Schrecken zu verbreiten. Er sah zwar noch so aus wie Mike Tyson, inklusive der auffälligen Tätowierung um das linke Auge. Aber aus dem einstmals "bösesten Mann auf dem Planeten" (Selbstbeschreibung) wurde ein mittelalter Mann, der zu weite Jacketts über einem mächtigen Bauch trug und der keine Ahnung hatte, was er mit seiner verbliebenen Lebenszeit noch anfangen könnte. Er war pleite, wurde wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt, mit Kokain erwischt, solche Sachen. Das war 2007.

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