Am 19. Oktober läuft "Borg vs. McEnroe" nun in den deutschen Kinos an (im Bild: Sverrir Gudnason als Borg und Shia LaBeouf als McEnroe). Im Mittelpunkt steht das Wimbledon-Finale 1980 - doch im Film geht es um mehr als um ein Match, er erzählt viel über die zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. McEnroe, der inzwischen als Kommentator für die BBC arbeitet, hat natürlich an dem Film etwas auszusetzen. Seiner Meinung nach ist die Rivalität zwischen den beiden Spielern zu dramatisch dargestellt. Borg dagegen gibt sich mal wieder gelassen: Einige Szenen sind wohl nicht ganz korrekt wiedergegeben, zum Beispiel wurde Borg in der Realität nie als Teenager von seinem Trainer geschlagen. Doch dem Schweden ist das ziemlich egal.

Bild: Julie Vrabelova 19. Oktober 2017, 13:572017-10-19 13:57:45 © SZ.de/ebc/dd