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Kandidaten für das Tor des Jahres:Wer trifft schöner als Ibrahimović?

Das weibliche Pendant zu Zinédine Zidane, ein brasilianischer Zauberer und der große Zlatan: In Zürich wird die Trophäe für das schönste Tor des Jahres vergeben. Zehn Kandidaten stehen zur Auswahl.

Von Dominik Fürst

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Antonio Di Natale

AC Chievo Verona v Udinese Calcio - Serie A

Quelle: Getty Images

Wer gewinnt den Puskás-Preis der Fifa? In Zürich wird die nach der ungarischen Fußball-Legende Ferenc Puskás benannte Trophäe für das schönste Tor des Jahres vergeben. Zehn Kandidaten stehen zur Auswahl - darunter das weibliche Pendant zu Zinédine Zidane, ein brasilianischer Zauberer und der große Zlatan.

Antonio Di Natale: Der italienische Oldie von Udinese Calcio schießt auch mit 36 Jahren noch regelmäßig herrliche Tore. Das schönste gelang ihm am 7. April gegen Chievo Verona - aus vollem Lauf und spitzem Winkel ballerte er da einen Flankenball direkt ins Tor. Veronas Keeper streckte sich noch - allerdings vergeblich.

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Louisa Nécib

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Quelle: AFP

Louisa Nécib: Ihre Wurzeln liegen in Algerien und mit dem Ball am Fuß ist sie versierter als fast alle ihrer Kolleginnen. Wenn man so will, ist die Französin Louisa Nécib (links) daher das weibliche Pendant zu Fußball-Legende Zinédine Zidane. Seit sie 2007 zu Olympique Lyon wechselte, gewann sie sechsmal in Folge die französische Meisterschaft, viermal den Pokal und zweimal die Champions League. Vielleicht darf sie sich demnächst eine weitere Trophäe in die Vitrine stellen, sollte sich ihr 22-Meter-Knaller in den Winkel gegen Saint-Étienne bei der Wahl zum Tor des Jahres durchsetzen.

(Archivbild)

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Juan Manuel Olivera

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Quelle: imago sportfotodienst

Juan Manuel Olivera: Was für ein geschmeidiges Doppelpässchen! Der Uruguayer Juan Manuel Olivera kombinierte sich in einem Spiel der Copa Sudamericana mit seinem Mannschaftskameraden vom brasilianischen Erstligisten Náutico Capibaribe elegant durch die gegnerischen Reihen, bekam den Ball am Ende per sanfter Kopfballvorlage serviert, und schloss den Spielzug per Volleyschuss in den Winkel ab.

(Archivbild)

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Peter Ankersen

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Quelle: AFP

Peter Ankersen: Allzu viel ist nicht bekannt von der dänischen Superliga, doch vielleicht gewinnt sie nun dank Peter Ankersen (links) ein bisschen Popularität. Der Außenverteidiger von Esbjerg fB nahm gegen Aarhus GF ein Zuspiel mit der Brust entgegen, lief beinahe bis zur Grundlinie und drosch den Ball von dort aus direkt unter die Latte.

(Archivbild)

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Panagiotis Kone

Cagliari Calcio vs Bologna FC

Quelle: dpa

Panagiotis Kone: 85 Minuten waren schon gespielt zwischen dem SSC Neapel und dem FC Bologna, die Gastgeber lagen 2:1 in Führung. Da erreichte eine Flanke den griechischen Offensivspieler Panagiotis Kone, und der versenkte sie schnörkellos per Seitfallzieher zum Ausgleich für Bologna. Im Nachhinein bedeutet dieser Treffer einen doppelten Erfolg für den griechischen Nationalspieler: Nicht nur gewann sein Team das Auswärtsspiel noch mit 3:2; Kone findet sich zudem auf der Kandidatenliste für das Tor des Jahres wieder.

(Archivbild)

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Lisa De Vanna

Frauen-WM 2011 - Australien Training

Quelle: dpa

Lisa De Vanna: Hat Klaus Fischer entfernte Verwandte in Australien? Wenn ja, dann kommt als erste dieses Mädchen in Frage: Lisa De Vanna, australische Nationalspielerin, die sich mit einem Fallrückzieher-Kunstschuss für den New Yorker Frauenfußballklub Sky Blue FC in die Kandidatenliste für das Tor des Jahres einreihte. Seit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Fischer hat das im Strafraum niemand mehr so schön hinbekommen.

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Daniel Ludueña

Santos' Luduena drives ball past Pumas' Augusto and Palacios during their Mexican championship quarter-final soccer match in Torreon

Quelle: REUTERS

Daniel Ludueña: Der Weitschuss des Jahres 2013: Erst tanzte Daniel Ludueña (Mitte) vom mexikanischen Erstligisten CF Pachuca einen Gegenspieler aus, dann hob er kurz den Kopf, legte sich den Ball zurecht, und feuerte aus mindestens 50 Metern Entfernung aufs Tor. Der gegnerische Keeper blieb chancenlos und sah zu, wie der Ball hinter ihm einschlug.

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Neymar

Brazil's Neymar kicks to score a goal during their Confederations Cup Group A soccer match against Japan at Estadio Nacional in Brasilia

Quelle: REUTERS

Neymar: Hier glänzt das neue Wunderkind des Fußballs: Brasiliens Neymar, der seit dieser Spielzeit für den FC Barcelona aufläuft und dort mit dem Argentinier Lionel Messi eines der gefährlichsten Offensivduos weltweit bildet. Beim Confederations Cup in seinem Heimatland präsentierte er im Sommer eindrucksvoll seine Qualitäten. Gleich im Eröffnungsspiel gegen Japan gelang ihm dieser Kunstschuss zum 1:0, der nun für das Tor des Jahres nominiert ist.

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Nemanja Matić

Academica vs. Benfica

Quelle: dpa

Nemanja Matić: Fans von Bayer Leverkusen erinnern sich nur ungern an den Serben. Im Januar dieses Jahres erzielte er gegen die Rheinländer den 2:1-Siegtreffer im Rückspiel des Sechzehntelfinals für Benfica Lissabon. In den Kandidatenkreis fürs Tor des Jahres schaffte es Matić (rechts) allerdings mit einem anderen, wirklich sehr sehenswerten Treffer in einem Ligaspiel gegen den FC Porto: Flanke, Kopfball, Kopfball, Volleyschuss, Tor. Sehen Sie einfach selbst.

(Archivbild)

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Kandidaten für das Tor des Jahres:Zlatan Ibrahimović

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Quelle: imago sportfotodienst

Zlatan Ibrahimović: Er geht freilich als ganz großer Favorit ins Rennen: Schwedens Exzentriker und achtfacher Fußballer des Jahres Zlatan Ibrahimović. Legendär bereits jetzt die Szene, wie er am 13. November 2012 um 22.15 Uhr im Freundschaftsspiel gegen England die Kopfballabwehr von Torhüter Joe Hart abwartete, an der Strafraumgrenze ein paar Schritte nach außen spurtete, um dann aus unmöglicher Position nach oben zu steigen und den Ball aus 25 Metern per Fallrückzieher ins Tor zu wuchten. So etwas hat es vorher nie gegeben, und solche Ibrahimović-Momente brennen sich ins kollektive Gedächtnis des Fußballpublikums. Schweden gewann übrigens 4:2 - Ibrahimović setzte mit seinem Tor in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

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