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IOC:Zweite Amtszeit

Thomas Bach hat angekündigt, 2021 noch einmal als Präsident für das Internationale Olympische Komitee zu kandidieren. Im Falle seiner Wiederwahl könnte er am Ende seiner Amtszeit zwölf Jahre lang das höchste Amt des olympischen Sports ausüben.

Thomas Bach hat auf der IOC-Session am Freitag erklärt, nächstes Jahr für eine zweite Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees kandidieren zu wollen. "Ich bin dankbar und tief berührt über die vielen Worte der Ermutigung", so der 66-jährige Tauberbischofsheimer. 2021 läuft seine erste Amtszeit nach acht Jahren aus, sie kann einmal um vier Jahre verlängert werden. Bach war 2013 dem Belgier Jacques Rogge im IOC-Spitzenamt gefolgt. In seiner bisherigen Amtszeit hat er formal mit der Agenda 2020 einen Reformprozess im IOC initiiert. Vor allem aber war er mit Krisen und Kritik konfrontiert. Dazu gehört die Behandlung der russischen Staatsdoping-Affäre. Bei den Winterspielen 2014 in Sotschi waren sogar Proben manipuliert worden. Auch gehen die Athleten auf Distanz zum IOC. Die aktuelle Herausforderung ist die Covid-Pandemie, die zur Verlegung der Sommerspiele 2020 in Tokio führte. Auch für diese späte Verschiebung hat Bach zuletzt viel Kritik geerntet. Ob die Spiele 2021 tatsächlich stattfinden können, ist noch ungewiss.

© SZ vom 19.07.2020 / dpa, sz
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