Es wäre natürlich langweilig ungerecht, würden bei der WM nur Schiedsrichter aus den besten Ligen der Welt zum Einsatz kommen. Vielleicht wären die Leistungen dann besser, aber was soll's? Da pfeifen nun Omar Al-Marzouqi und Mohammad Rashid Al-Nuaimi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mohsen Karbastschi und Maschid Kolahduzan aus Iran - nicht zu vergessen Yalatima Nanga Coulibaly und Mamadou Diabaté von der Elfenbeinküste. Das sind alles Länder, in denen eine höchst überschaubare Anzahl an Menschen Handall spielt mit einer überschaubaren Anzahl an Schiedsrichtern. So pfeifen sich die Herren durch die Vorrunde der WM, sorgen für Verwirrung und fahren anschließend nach Hause. Denn in der Endrunde pfeifen ohnehin nur noch erfahrene Gespanne. Meist aus Europa, wie die Deutschen Marcus Helbig (links im Bild) und Lars Geipel.

Bild: imago sportfotodienst 20. Januar 2011, 11:112011-01-20 11:11:06 © sueddeutsche.de/ebc