Handball-WM in SchwedenMaschine statt Mensch

Die Franzosen und ihr Geheimnis, ein Anpfiff von Heiner Brand, Schiedsrichter aus Iran, ein argentinischer Torwart namens Schulz und ein tunesisches Plakat. Ein Zwischenfazit zur Handball-WM in Schweden. In Bildern.

Die Franzosen und ihr Geheimnis, ein Anpfiff von Heiner Brand, Schiedsrichter aus Iran, ein Argentinier namens Schulz und ein tunesisches Plakat. Ein Zwischenfazit zur Handball-WM. In Bildern.

Spanien hatte einmal einen gefürchteten Kreisläufer, der hieß Rolando Uríos. Der war fast zwei Meter groß, hatte in etwa die Statur eines gewaltigen Stieres - seine Spielweise passte bestens dazu. Uríos schnappte sich stets den Ball, drehte sich kurz, ließ sich dann in den Kreis fallen und warf den Ball ungelenk von sich - meistens ins Tor. Nun ist Uríos seit zwei Jahren im Ruhestand, doch Spanien hat sich Nachwuchs beschafft: Der heißt Julen Aguinagalde Akizu (im Bild), ist zwei Zentimeter größer als Uríos, etwas weniger Stier. Auch er besticht durch eine ausgeklügelte Spielweise: Ball schnappen, drehen, fallen lassen, Ball wegwerfen, Tor. Das verschaffte auch dem deutschen Team große Probleme. Aguinagalde traf fünf Mal, Deutschland verlor.

Bild: AFP 20. Januar 2011, 11:112011-01-20 11:11:06 © sueddeutsche.de/ebc