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Handball-EM:Spanien folgt Kroatien ins Halbfinale

Im Halbfinale: der Spanier Viran Morros de Argila jubelt.

(Foto: AFP)

Die Favoriten setzten sich durch und fahren zur EM-Finalrunde nach Stockholm. Beim FC Bayern trainiert Weltmeister Lucas Hernández wieder mit.

Handball, EM: Die deutschen Handballer haben bei der EM keine Chance mehr auf einen Platz im Halbfinale. Titelverteidiger Spanien gewann am Montag gegen Weißrussland mit 37:28 (17:16) und folgte damit den bereits seit Samstag qualifizierten Kroaten in die Finalrunde der besten vier Mannschaften in Stockholm. Nur bei einer Niederlage der Spanier mit mindestens sieben Toren hätte Deutschland noch auf das Halbfinale hoffen dürfen.

Doch diese Blöße gab sich der Titelverteidiger nicht, obwohl Weißrussland zunächst gut mithielt. Nur mit einem Tor Vorsprung ging Spanien in die Halbzeitpause, danach aber drehte die älteste Mannschaft des Turniers auf. Beste Werfer der Spanier waren Rechtsaußen Ferran Sole und Linksaußen Angel Fernandez mit je sieben Toren. Achtmal traf Rechtsaußen Mikita Vailupau für Weißrussland. Am Mittwoch kommt es zum finalen Hauptrunden-Showdown zwischen den beiden bisher ungeschlagenen Halbfinalisten Spanien und Kroatien.

Fußball, FC Bayern: Bayern Münchens Fußball-Weltmeister Lucas Hernandez nähert sich nach fast dreimonatiger Zwangspause seinem Comeback. Der Franzose absolvierte am Montag erstmals seit seiner Verletzung am rechten Sprunggelenk eine vollständige Trainingseinheit mit der Mannschaft. Am Tag nach dem 4:0 (0:0) bei Hertha BSC zum Rückrundenauftakt stand der Verteidiger mit den Reservisten und dem noch gesperrten Joshua Kimmich auf dem Platz. Hernandez hat bislang lediglich neun Pflichtspiele für die Münchnern bestritten, im Oktober hatte er sich in der Champions League im Spiel bei Olympiakos Piräus (3:2) verletzt. Nun könnte der 80-Millionen-Euro-Zugang des FC Bayern die personellen Probleme des Rekordmeisters in Kürze weiter reduzieren, das Bundesligaduell mit Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr/Sky) kommt aber vermutlich noch zu früh für den 23-Jährigen.

Wasserball, Olympia: Die deutschen Wasserballer haben bei der EM in Budapest erwartungsgemäß das Viertelfinale verpasst. Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm unterlag dem ungeschlagenen Vizeweltmeister Spanien in der Zwischenrunde klar mit 6:12 (1:1, 3:6, 0:3, 2:2). Das deutsche Team spielt somit am Mittwoch gegen Rumänien (14.30 Uhr) um den Einzug ins Spiel um Platz neun. Im Kampf um das Olympia-Ticket bleibt es daher spannend. Eigentlich hätte das DSV-Team unter die ersten Acht kommen müssen, um sich einen Platz beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) zu sichern. In der Vergangenheit verzichteten allerdings Teams anderer Kontinente häufig auf ihre Olympia-Chance.

"Unser Ziel bleibt nach wie vor, uns für die Olympia-Qualifikation zu qualifizieren. Dafür reichen Platz neun und zehn wahrscheinlich", sagte Stamm, der von der "besten Turnierleistung" sprach. Nach dem ersten Viertel stand es noch 1:1, dann zogen die Spanier aber davon. Für die deutschen Tore sorgten Julian Real (2), Denis Strelezkij, Dennis Eidner, Lucas Gielen und Ben Reibel. In der Gruppenphase hatte Deutschland Niederlagen gegen Kroatien (9:17) und Montenegro (3:10) kassiert sowie gegen die Slowakei (8:5) gewonnen.

Fußball, international: Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Markus Babbel ist als Trainer des australischen Klubs Western Sydney Wanderers entlassen worden. Dies teilte der Klub nach dem 0:1 (0:1) gegen Perth Glory, der dritten Liga-Niederlage nacheinander, mit. Der 47-jährige Babbel war bei den Wanderers seit Mai 2018 im Amt. Über seine Nachfolge will der Klub, bei dem auch die beiden Ex-Bundesligaspieler Nicolai Müller und Pirmin Schwegler spielen, zeitnah entscheiden.

© SZ.de/sid/dpa/ebc
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