Handball 8555 Zuschauer beim Drittliga-Spiel - Weltrekord

Hamburgs Lukas Ossenkopp jubelt vor ungewöhnlicher Kulisse.

(Foto: dpa)

Ein unterklassiges Handballspiel ist ungewöhnlich gut besucht. In der DEL gibt es herbe Niederlagen für Düsseldorf und Berlin.

Handball, 3. Liga: Die Drittliga-Handballer des HSV Hamburg haben sich selbst das größte Weihnachtsgeschenk gemacht. 8555 Zuschauer kamen am Montag zum Drittliga-Spiel gegen den DKK Flensborg, das mit 37:32 (17:16) gewonnen wurde. Nach Vereinsangeben war die Partie die weltweit bestbesuchte Drittliga-Partie aller Zeiten. Der alte Rekord hatte bei 3500 Zuschauern gelegen. "Dieser Tag ist unbezahlbar", sprach Mannschaftskapitän Sebastian Bütow nach dem Spiel in das Hallen-Mikrofon.Die letzte Partie in der Arena hatten die Hamburger am 27. Dezember 2015 beim 36:24 über Frisch Auf Göppingen bestritten. Einen knappen Monat später wurde der Deutsche Meister von 2011 und Champions-League-Sieger von 2013 wegen Insolvenz vom Spielbetrieb in der Bundesliga abgemeldet.

Handball, Bundesliga: Die Rhein-Neckar Löwen haben auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga einen unerwarteten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Löwen verloren am letzten Spieltag vor der WM-Pause beim SC Magdeburg überraschend mit 32:35 (15:20) und verpassten mit nun 32:4 Punkten den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Nutznießer des Patzers war der deutsche Rekordmeister THW Kiel (32:4), der durch ein 24:20 (13:11) gegen Schlusslicht Bergischer HC an den Löwen auf Rang zwei vorbeizog. Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (32:2) ist erst am Dienstag bei MT Melsungen im Einsatz.

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Basketball, Bundesliga: Vizemeister Ulm hat das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga dank eines Schlussspurts souverän gewonnen und dem FC Bayern München beim 87:79 (41:40) die erste Heimniederlage der Saison zugefügt. Die von Thorsten Leibenath trainierten Schwaben feierten am Montagabend in der 15. Partie dieser Spielzeit ihren 15. Erfolg und bleiben mit nunmehr 30:0 Punkten Tabellenführer vor Meister Brose Bamberg (30:2). Tabellendritter sind weiter die Bayern (24:6). Uli Hoeneß erlebte als Gast unter den 6700 Zuschauern im Audi Dome nach zuvor sieben Heimsiegen die erste Niederlage der Bayern-Basketballer in dieser Saison. Das Duell der beiden besten Offensivteams der Liga war bis zum Ende spannend, ständig wechselte die Führung. Erst in den Schlussminuten konnten sich die cleveren Gäste entscheidend absetzen. Überragender Mann bei den Ulmern war der US-Amerikaner Raymar Morgan mit 21 Punkten;sein Mannschaftskollege Chris Babb kam auf 16 Zähler. Für die Bayern trafen Vladimir Lucic (18) und Maximilian Kleber (15) am besten.

In einem dramatischen Oberfranken-Derby hatte der deutsche Meister Brose Bamberg zuvor die zweite Saisonniederlage nur haarscharf abgewendet. Der Titelverteidiger gewann beim Überraschungsteam von Medi Bayreuth mit 92:88 (83:83, 40:41) nach Verlängerung. Für den knapp geschlagenen Tabellenvierten war es die dritte Niederlage der laufenden Spielzeit.

Eishockey, Bundesliga: Die Düsseldorfer EG und die Eisbären Berlin haben am zweiten Weihnachtstag bittere 1:7-Niederlagen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einstecken müssen. Die Eisbären unterlagen am Montagabend beim ERC Ingolstadt und gingen dabei vor allem im Schlussdrittel regelgerecht unter. Danny Irmen (7. Minute/49.) und Thomas Oppenheimer (16./42.) trafen jeweils doppelt. Für die Eisbären war es die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen.Ebenso heftig geriet die Düsseldorfer EG bei den Adler Mannheim unter die Räder. Für den achtmaligen deutschen Meister ging damit ein kleines Zwischenhoch von vier Siegen in Serie recht deutlich zu Ende. Ein starkes zweites Drittel mit fünf Toren genügte dem Tabellendritten aus Mannheim, um die DEG zu deklassieren.Pflichtsiege gab es für die Nürnberg Ice Tigers und die Grizzlys Wolfsburg. Der Tabellenzweite Nürnberg siegte 5:2 (1:2, 3:0, 1:0) bei den Iserlohn Roosters. David Steckel (27.), Brandon Segal (30.) und Sasa Martinovic (36.) drehten im Mittelabschnitt das Spiel zugunsten der Franken. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gäste im Stil eines Spitzenteams den Sieg.Deutlich mehr Mühe hatte der Tabellenvierte aus Wolfsburg beim 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) beim Vorletzten Schwenningen Wild Wings. Die Entscheidung im Schlussdrittel durch Jeff Likens (56.) fiel in Überzahl. Mühevoll war auch der Erfolg der Kölner Haie beim 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) gegen die Straubing Tigers. Dylan Yeos Ausgleich zum 1:1 für Straubing acht Minuten vor dem Ende war Auftakt für eine turbulente Schlussphase mit vier Treffern binnen sieben Minuten.

Bundesliga, Darmstadt: Wunschtrainer Holger Stanislawski hat dem abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Darmstadt 98 eine Absage erteilt. "Wenn Verstand und Herz nicht zu hundert Prozent ja sagen, dann sollte man im eigenen Sinne und im Sinne des Vereins absagen", erklärte der 47-Jährige gegenüber Sport1. Damit ist das Schlusslicht der Bundesliga weiter auf der Suche nach einem Nachfolger des am 5. Dezember entlassenen Chefcoaches Norbert Meier. Nach Sport1-Informationen gilt der ehemalige Paderborner und Schalker Coach André Breitenreiter nun als Favorit. Laut Bild-Zeitung könnte jedoch auch Torsten Frings ein Kandidat sein. Der Ex-Nationalspieler war bis September unter Viktor Skripnik Co-Trainer bei Werder Bremen. Gehandelt wurden zuletzt auch Sandro Schwarz, Michael Frontzeck, Bruno Labbadia, Kosta Runjaic und Jos Luhukay.

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Bundesliga-Sprüche

"Die meisten vertragen eh nicht viel"

Kölns Trainer Stöger lässt seine Spieler bedenkenlos aufs Oktoberfest ziehen. Schalkes Manager hat Spaß an fliegenden Eiern - und Philipp Lahm kontert Mehmet Scholl. Die Sprüche der Hinrunde.