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Fußball:Wichtiges Spiel in Fürth

"Duell auf Augenhöhe": Die deutschen U21-Fußballer wollen im Ronhof den nächsten Schritt Richtung Europameisterschaft 2017 machen. Dort treffen sie auf Verfolger Österreich, von dem sie nur die bessere Tordifferenz trennt.

Die deutschen U21-Fußballer wollen in Fürth den nächsten Schritt Richtung Europameisterschaft 2017 machen. "Es geht um Platz eins, wir wollen Österreich auf Distanz halten", sagte DFB-Verteidiger Niklas Süle. Vor dem Duell an diesem Dienstag (18 Uhr/Eurosport) im Ronhof hat der DFB-Nachwuchs ebenso wie Österreich nach vier Spielen zwölf Punkte. Lediglich wegen der Tordifferenz von 16:1 hat die deutsche Auswahl einen kleinen Vorsprung, die Österreicher stehen mit 15:3-Treffern vorerst auf Platz zwei. "Das wird ein Duell auf Augenhöhe, das uns alles abverlangt", sagte DFB-Trainer Hrubesch. Deshalb kehrt auch der Schalker Leroy Sané, der am Freitag sein Debüt in der A-Nationalmannschaft bestritt, zur U21 zurück. Zudem steht der Dortmunder Julian Weigl nach auskurierter Knieprellung wieder zur Verfügung. Verzichten muss Hrubesch dagegen auf Mitchell Weiser. Der Hertha-Profi, der im Sommer vom FC Bayern nach Berlin gewechselt ist, zog sich im Training einen Außenband-Teilabriss im Sprunggelenk zu. Die Österreicher, deren A-Team längst für die EM 2016 in Frankreich qualifiziert ist, haben sich auch im Nachwuchsbereich zu einem starken Konkurrenten entwickelt. Einige Leistungsträger der U21, wie Michael Gregoritsch vom Hamburger SV, stehen bei deutschen Vereinen unter Vertrag. Gregoritsch erzielte in der laufenden EM-Qualifikation bereits sieben Tore.

Hrubesch betreut die Mannschaft vor den Olympischen Spielen noch in drei Qualifikationspartien. Nach Rio übernimmt Marcus Sorg das Team. Hrubesch will seinem Nachfolger, auf den im Herbst 2016 drei weitere Qualifikationsspiele warten, eine gut funktionierende Auswahl hinterlassen. "Wir sind noch in der Findungsphase", sagte Hrubesch. Der Coach, der 2009 die damaligen U21-Junioren um Sami Khedira und Manuel Neuer zum EM-Erfolg führte, kann Sorg wohl eine gut funktionierende Mannschaft bereitstellen. "Es ist sehr von Vorteil, dass die meisten Jungs schon in der U16, U17 oder U18 zusammengespielt haben. Die Spieler verstehen sich, das macht es diesmal leichter", erläuterte Hrubesch. Süle bestätigt diesen Eindruck. "Wir haben in der Mannschaft ein super Klima. Es macht einfach Spaß, zur U21 zu stoßen", sagte der Verteidiger von 1899 Hoffenheim. "Außerdem ist die Mannschaft richtig stark. Wir haben das Potenzial, gemeinsam etwas zu erreichen."

© SZ vom 17.11.2015 / dpa

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