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Fußball:Alaba humpelt

Fußball, FC Bayern: Für Bayern München endete das erste Training am letzten Tag des Wintercamps in Katar mit einer Schrecksekunde. Der österreichische Fußball-Nationalspieler David Alaba verletzte sich zum Abschluss der Übungseinheit bei einem Zweikampf. Die Entwarnung des Clubs folgte rasch: Der 21 Jahre alte Abwehrspieler habe bei dem Schlag auf das Gelenk eine schmerzhafte Prellung erlitten. Es sei nichts Schlimmeres am Knie passiert, teilte der deutsche Rekordmeister in Doha mit. Alaba könne womöglich am Montag beim Testspiel gegen den Kuwait Sporting Club eingesetzt werden.

Handball, Länderspiel: Die deutschen Handballer haben auch das zweite Testspiel gegen Tunesien nicht gewonnen. Einen Tag nach der 24:25 (12:13)-Niederlage kam die Auswahl des Deutschen Handballbundes am Sonntag in Hammamet nicht über ein 23:23 (13:11) gegen den Afrikameister hinaus. Wie am Vortag gab der nicht für die EM in Dänemark qualifizierte WM-Fünfte in der Schlussphase einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Beste deutsche Torschützen waren vor rund 3000 Zuschauern Uwe Gensheimer und Tobias Reichmann mit jeweils vier Treffern.

Eisschnelllauf, Mehrkampf-EM: Vier Wochen vor ihrem ersten Start in Sotschi ist Claudia Pechstein noch nicht in der erhofften Olympia-Form. Zum Abschluss der Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Hamar verfehlte sie auch auf ihrer Spezialstrecke über 5000 Meter das Podest. In 7:05,44 Minuten kam die 41-jährigen Berlinerin auf den vierten Platz. Damit wurde sie in der Gesamtwertung lediglich Siebte. Ihren dritten EM-Titel nach 2008 und 2013 sicherte sich Ireen Wüst und schloss damit zu der bisher erfolgreichsten Niederländerin Atje Keulen-Deelstra auf, die zwischen 1972 und 1974 gleichfalls dreimal siegreich war.

Snowboard, Weltcup: Snowboard-Weltmeisterin Isabelle Laböck hat nach einiger Anlaufzeit die Norm für die Olympischen Winterspiele erfüllt. Laböck belegte am Sonntag im Parallel-Slalom von Bad Gastein den sechsten Rang. Besser war ihre Teamkollegin Selina Jörg auf Platz fünf. Jörg hatte sich ebenso wie Amelie Kober schon für den Saisonhöhepunkt in vier Wochen in Russland qualifiziert. Anke Karstens muss nach Rang 20 beim Rennen in Österreich weiter auf die zweite Hälfte ihrer Olympia-Norm warten. Der Sieg ging an Patrizia Kummer aus der Schweiz. Bei den Herren holte sich der Russe Vic Wild den Tageserfolg.

Rodeln, Weltcup: Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat beim Weltcup in Oberhof seinen vierten Saisonsieg eingefahren. Der 24-Jährige war am Sonntag erneut nicht zu schlagen und machte den 17. Weltcup-Erfolg perfekt. Hinter Loch, der dicht vor seinem dritten Weltcup-Gesamtsieg steht, löste Teamkollege Andi Langenhan als Zweiter das Ticket für Olympia. Julian von Schleinitz komplettierte als Dritter den deutschen Dreifacherfolg. Angeführt von Olympiasiegerin Tatjana Hüfner hatten die deutschen Frauen am Samstag sogar einen Vierfacherfolg gefeiert. Im Doppelsitzer gewannen Toni Eggert und Sascha Benecken vor den Weltmeistern Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Bob, Weltcup: Viererbob-Weltmeister Maximilian Arndt ist beim Weltcup in St. Moritz auf Rang drei gefahren. Nach zwei Läufen hatte der Oberhofer am Sonntag mit seiner Crew Marko Hübenbecker, Alexander Rödiger und Martin Putze 0,45 Sekunden Rückstand auf Überraschungssieger Oskars Melbardis aus Lettland. Zweiter wurde der Russe Alexander Subkow. Thomas Florschütz kam auf Rang fünf. Francesco Friedrich, am Samstag noch Dritter im kleinen Schlitten, landete auf Rang elf.

Golf, Durban: Marcel Siem ist beim Golf-Turnier im südafrikanischen Durban nicht über Platz 15 hinausgekommen. Der 33 Jahre alte Ratinger spielte am Samstag und Sonntag jeweils nur eine Par-Runde (72 Schläge) und kam bei seinem Saisoneinstand auf der Europa-Tour auf insgesamt 285 Schläge. Der Südafrikaner Louis Oosthuizen sicherte sich mit einer 68er Schlussrunde und insgesamt 276 Schlägen den Sieg bei der mit vier Millionen Dollar dotierten Veranstaltung. Zweiter mit einem Versuch mehr wurde sein Landsmann Branden Grace. Bei dem Einladungsturnier waren mit 36 Profis nur die Sieger des vergangenen Jahres der European Tour startberechtigt.

© Süddeutsche.de/dpa/sid/jkn/ska
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