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Fußball-Bundesliga:Der Nächste, bitte

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Künftig für das Tor des FC Augsburg verantwortlich: Gregor Kobel.

(Foto: Roger Petzsche/imago)

Weil das Budget knapp ist, reist der 1. FC Nürnberg ohne Zugänge, aber dennoch mit Verstärkung ins Trainingslager nach Spanien.

Manchmal sind es ja die kleinen Dinge, über die sich die Verantwortlichen eines Fußballklubs freuen können. Beim 1. FC Nürnberg, dem Tabellenletzten der Bundesliga, gibt es zunächst einmal keine neuen Spieler in diesem Winter zu bestaunen, dafür aber gleich eine ganze Reihe von Spielern, die schon da waren und nun endlich auch mal wieder spielen können. Sie sorgen sozusagen für eine kostenneutrale Verstärkung. Beim Jahresauftakt am Donnerstag kehrten Kapitän Hanno Behrens, Torwart Christian Mathenia, Eduard Löwen und Enrico Valentini nach Verletzungen wieder auf den Trainingsplatz zurück. "Auf Biegen und Brechen machen wir nichts, wir müssen hundertprozentig überzeugt sein", sagte Sportvorstand Andreas Bornemann dem Kicker, der sich dafür interessiert hatte, ob der Club auf dem Transfermarkt noch aktiv werden würde. Dem finanziell angeschlagenen Traditionsverein stehen dem Vernehmen nach nur rund drei Millionen Euro zur Verfügung, um den Kader zu verstärken. Für den Klassenerhalt werde man "alles versuchen", sagte Trainer Michael Köllner vor dem Start ins Trainingslager am Freitag nach Benahavis in Spanien (bis zum 12. Januar).

Mehr Geld investiert in diesem Winter zunächst der FC Augsburg. Am Donnerstag verkündete der Klub, dass er sich auf der Torhüterposition verstärkt und Gregor Kobel vom Liga-Konkurrenten 1899 Hoffenheim bis zum Saisonende ausleiht. Wie der FCA mitteilte, hat der 21-jährige Schweizer (im Bild) am Donnerstag den Medizincheck erfolgreich absolviert und den Vertrag unterschrieben. Der 1,94 Meter große Schlussmann, der für die U21-Nationalelf seines Landes spielt, reist am Freitag gleich mit der Fußball-Mannschaft von Trainer Manuel Baum ins Trainingslager nach Spanien. "Die Verpflichtung von Gregor Kobel ist keine Entscheidung gegen unsere drei Torhüter. Vielmehr erhöhen wir durch dieses Leihgeschäft die Konkurrenzsituation und sind überzeugt, dass dies für alle leistungsfördernd sein wird", sagte Manager Stefan Reuter. Bei den Augsburgern wurde nach mehreren Patzern zu Saisonbeginn im Tor Fabian Giefer von Andreas Luthe ersetzt. Zuletzt machte aber auch Luthe nicht immer den sichersten Eindruck. Dritter FCA-Keeper im Aufgebot war bisher Benjamin Leneis. Kobel wurde von Hoffenheim in der Hinrunde einmal beim 3:1 gegen Hannover 96 eingesetzt.