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Frauen-WM 2011: Trends:Komplizierte Ecken bei der Kopfball-WM

Es gibt keine Kantersiege mehr, dafür haben Kopfballtore und Freistoßvarianten Konjunktur. In der Defensive werden traditionelle Werte gepflegt - und Torfrauen haben etwas von Oliver Kahn gelernt. Die SZ hat die wichtigsten Trends dieser Frauen-WM objektiv ermittelt und subjektiv zusammengestellt.

Erfolgreiche Sportveranstaltungen erkennt man daran, dass sie - unabhängig von dem, was vorab so geredet wird - eine eigene Dramaturgie entwickeln. Diese Weltmeisterschaft zum Beispiel schien zunächst unter der Last ihrer unzähligen Bedeutungsebenen zusammenzubrechen.

Frauen-WM 2011 - Schweden - USA

Scheinbar immer am Lächeln und Jubeln: die schwedische Frauen-Nationalelf.

(Foto: dpa)

Jetzt erweist sich, dass sich immer weniger Menschen für die Stellvertreter-Debatten und dafür umso mehr für schöne Kopfballtore, außergewöhnliche Abwehrstrategien oder die mangelhafte Leistung der Schiedsrichterinnen interessieren. Die wichtigen Trends dieser WM werden auf dem Rasen gesetzt. Zum Abschluss der WM-Vorrunde hat die SZ die wichtigsten von ihnen objektiv ermittelt und subjektiv zusammengestellt.