Formel 1:Vettel enttäuscht mit Startplatz sechs

Lesezeit: 2 min

Formel 1: Sebastian Vettel in Silverstone.

Sebastian Vettel in Silverstone.

(Foto: AFP)

Im Qualifying zum Großen Preis von Silverstone fällt der Ferrari-Pilot weit zurück - Bottas holt die Pole. Die Kolumbianer Cabal/Farah gewinnen in Wimbledon das Doppel-Finale - nach einem Fünf-Stunden-Krimi.

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Formel 1, Qualifying: Valtteri Bottas startet beim Großen Preis von Großbritannien von der Pole Position. Der 29 Jahre alte Mercedes-Pilot aus Finnland fuhr am Samstag in der Formel-1-Qualifikation die schnellste Zeit und geht mit den besten Aussichten in das Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky). Weltmeister Lewis Hamilton landete im zweiten Silberpfeil lediglich 0,006 Sekunden dahinter auf Rang zwei. Ferrari-Star Sebastian Vettel schaffte es nur auf den sechsten Platz und lag mehr als eine halbe Sekunde hinter Bottas zurück.

"Alles in allem hat der Speed gefehlt. Vom ersten bis zum letzten Abschnitt konnte ich mich nicht steigern", sagte Vettel bei RTL: "Ich habe mich nicht so wohl gefühlt im Wagen, habe nicht den Rhythmus gefunden. Auf eine Runde will es gerade nicht so richtig." Charles Leclerc wurde in seinem Ferrari Dritter und kam am nächsten an die beiden Mercedes-Piloten heran.

Der fünfmalige Weltmeister Hamilton führt vor dem zehnten von 21 Saisonläufen in der Gesamtwertung mit 197 Punkten deutlich vor Bottas (166). Der viermalige Champion Vettel (123) hat als Vierter bereits 74 Zähler Rückstand und braucht dringend Siege, um seine Titelchance noch zu wahren. Dritter ist der Niederländer Max Verstappen (126) im Red Bull. Mercedes geht als Favorit in den traditionsreichen Grand Prix. Von 2013 bis 2017 gab es für das Werksteam in Silverstone fünf Erfolge nacheinander, vier davon holte Hamilton. Im Vorjahr hatte Vettel vor seinem britischen Dauerrivalen gewonnen.

Tennis, Wimbledon: Nach einem Tiebreak-Krimi haben Juan Sebastian Cabal und Robert Farah als erste Kolumbianer einen Titel in Wimbledon gewonnen. Das an Nummer zwei gesetzte Duo setzte sich im Endspiel des Herrendoppels gegen die ungesetzten Franzosen Nicolas Mahut und Edouard Roger-Vasselin nach 4:57 Stunden mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:5), 7:6 (8:6), 6:7 (5:7) und 6:3 durch. Die Sieger teilen sich eine Prämie von 600.000 Euro. Mahut verpasste damit seinen zweiten Doppeltitel auf dem Heiligen Rasen. 2016 hatte er gemeinsam mit Pierre-Hugues Herbert triumphiert, auf der anderen Seite des Platzes stand damals sein jetziger Partner Edouard Roger-Vasselin gemeinsam mit Julien Benneteau.

Schwimmen, WM: Wassersprung-Rekordeuropameister Patrick Hausding ist bei der Schwimm-WM in Südkorea erneut in die Top fünf gesprungen. Mit 405,05 Punkten fehlten dem 30 Jahre alten Berliner am Sonntag im nicht-olympischen Wettbewerb 14,5 Zähler auf Bronze. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett war Hausding zusammen mit seinem Vereinskollegen Lars Rüdiger Vierter geworden. Auch ohne Medaille darf Hausding nach Platz vier und fünf nun ein gutes Gefühl für seinen Hauptwettkampf vom Drei-Meter-Brett mitnehmen. Als Vize-Weltmeister und Olympia-Dritter will er sich hier am Mittwoch das Olympia-Ticket sichern. Nach seinen guten Vorstellungen am Wochenende zählt er auch zu den Kandidaten für eine Medaille. Es wäre seine fünfte bei einer WM. Hausding hatte nach einem schweren Trainingssturz im Januar lange gebraucht, um in Form zu kommen. Zudem hatte er mit Knieproblemen zu kämpfen. Gold beim Wettbewerb am Sonntag ging an den Chinesen Wang Zongyuan vor Rommel Pacheco Marrufo aus Mexiko. Dritter wurde Peng Jianfeng aus China.

Radsport, Tour de France: Der amerikanische Radprofi Tejay van Garderen ist bei der 106. Frankreich-Rundfahrt nach einem Bruch der linken Hand ausgestiegen. Der frühere Tour-de-France-Fünfte war bereits kurz nach dem Start der siebten Etappe am Freitag gestürzt, hatte es aber trotzdem noch bis ins Ziel geschafft. Nach einer genauen Untersuchung der Hand erfolgte aber das Aus. Van Garderen war mit großen Ambitionen zur Tour gekommen, nachdem er bei der Dauphiné-Rundfahrt mit Platz zwei überzeugt hatte.

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