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Formel 1:Sutil verlässt Force India

Adrian Sutil

Demnächst beim Sauber-Rennstall? Adrian Sutil.

(Foto: dpa)

Adrian Sutil fährt in der kommenden Saison nicht mehr für das Formel-1-Team von Force India. HSV-Torwart René Adler meldet sich für das Bundesliga-Spiel gegen Bayern München verletzungsbedingt ab. Das ZDF überträgt auch in Zukunft die Spiele der Champions League.

Formel 1, Force India: Adrian Sutil fährt in der kommenden Saison nicht mehr für das Formel-1-Team von Force India. Der Rennstall gab am Donnerstag den Mexikaner Sergio Perez als neuen Teamkollegen von Nico Hülkenberg bekannt. Damit dürfte ein Wechsel von Sutil zum Schweizer Sauber-Team nur noch eine Frage der Zeit sein. Der Gräfelfinger war seit 2008 für Force India gefahren. Hülkenbergs neuer Teamkollege Perez wurde nach nur einer Saison bei McLaren ausgemustert. In der Formel 1 sind damit offiziell nur noch vier Cockpits frei.

Bundesliga, Hamburger SV: Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss am Samstag beim FC Bayern München (15.30 Uhr) ohne Nationaltorwart René Adler auskommen. "René Adler wird nicht spielen wegen seiner Sprunggelenksverletzung", sagte HSV-Trainer Bert van Marwijk am Donnerstag, ohne näher darauf einzugehen, wie lange der Keeper ausfällt. Die Verletzung hatte sich Adler am vorigen Wochenende in der Heimpartie gegen den FC Augsburg (0:1) zugezogen. Für den 28-Jährigen will van Marwijk Ersatzmann Jaroslav Drobny einsetzen. "Er macht einen guten Eindruck im Training", erklärte der Coach. Dem HSV fehlt zudem Ivo Ilicevic. HSV-Trainer van Marwijk begründete den Ausfall mit "tragischen Familienumständen".

Fußball, Champions League: Die Spiele der Fußball-Champions League werden auch in Zukunft vom ZDF übertragen. Der Mainzer Fernsehsender und die Europäische Fußball-Union (UEFA) haben sich auf die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit geeinigt. Der bestehende Vertrag, der noch bis zur Saison 2014/15 gilt, wurde am Donnerstag um drei Jahre bis zur Spielzeit 2017/18 verlängert. Die Vereinbarung umfasst wie bisher die Live-Rechte an 18 Spielen pro Saison im Free-TV. Darunter sind das Finale und das Supercup-Spiel. Sendetag bleibt der Mittwoch. Zwei Tage zuvor hatte bereits der Pay-TV-Anbieter Sky seinen Champions-League-Vertrag mit der UEFA bis 2018 verlängert.

2. Liga, Dynamo Dresden: Mit Unverständnis hat Dynamo Dresden auf die letzte Warnung durch DFB und DFL vor dem brisanten Zweitligaspiel in Köln reagiert. "Wir hatten ja die Zusicherung, dass unser Strafenregister auf Null gedreht wird. Da bin ich schon etwas befremdet, dass gleich wieder mit der schweren Keule des Teilausschlusses gegen Dynamo operiert wird", sagte Dynamo-Präsident Andreas Ritter am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Ausgerechnet beim Spiel am Freitag (18.30 Uhr) bei Herbstmeister 1. FC Köln, dessen Anhängerschaft auch nicht gerade den besten Ruf genießt, stehen die Dynamo-Fans unter besonderer Beobachtung.

Nach den Krawallen in Bielefeld hatten der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Ligaverband Dresden mit einem Teilausschluss seiner Fans gedroht. Sollte es in Köln erneut zu Ausschreitungen kommen, werde es in der darauffolgenden Auswärtsbegegnung der Dresdner keine Stehplatzkarten im Gästebereich geben, teilten die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Kölner Polizei kündigte bereits ein konsequentes Handeln an. "Das Verhalten, das einige Dresdner Anhänger in Bielefeld am vergangenen Wochenende gezeigt haben, ist nicht akzeptabel und so etwas werden wir nicht dulden", wurde Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers am Donnerstag in einer Mitteilung der Behörde zitiert.

Dänemark, Nationalelf: Der dänische Fußball-Nationaltrainer Morten Olsen hat seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2016 verlängert. Das teilte der dänische Fußball-Verband (DBU) am Donnerstag mit. Olsen hatte die Nationalelf 2000 übernommen und Dänemark in vier von sieben mögliche EM- und WM-Endrunden geführt. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gelang Dänemark aber nicht. "Nun müssen wir die Enttäuschung hinter uns lassen und die Erfahrungen in einer konstruktiven Art und Weise für die kommende Saison nutzen", sagte der 64-jährige Olsen auf der DBU-Website.

Golf in Thailand: Der deutsche Golfprofi Alex Cejka hat nach dem ersten Tag der Thailand Golf Championship die Führung übernommen. Der 43-Jährige spielte am Donnerstag im Amata Spring Country Club in Chonburi eine überragende 64er Runde. Damit lag Cejka bei dem mit einer Million Dollar dotierten Turnier der Asian Tour einen Schlag vor dem US-Open-Sieger Justin Rose (65) aus England. "Es ist immer schön, ein gutes Ergebnis an einem schönen Tag zu spielen", sagte der in Las Vegas wohnhafte Cejka: "Die Form ist weiter gut, aber es stehen noch drei weitere Tage auf dem Programm." In der vergangenen Woche hatte der gebürtige Tscheche bei der Hongkong Open den zwölften Platz belegt. In Thailand muss sich Cejka gegen starke Konkurrenz behaupten: Der beste Golfer des Jahres 2013, der Schwede Henrik Stenson (70 Schläge), ist ebenso am Start wie der Spanier Sergio Garcia (68) sowie die US-Profis Bubba Watson und Rickie Fowler (beide 70).

Handball, DHB-Pokal: Die Rhein-Neckar Löwen stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals. Die Badener gewannen im Topspiel des Achtelfinals überraschend beim Titelverteidiger THW Kiel mit 32:30 (16:14) und träumen vom ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Für den neunmaligen Champion Kiel war es die erste Heim-Niederlage im Pokal seit über 23 Jahren. Die bis dato letzte Pleite in eigener Halle hatten die Zebras am 21. November 1990 gegen TuSEM Essen (15:25) erlitten.

"Das ist eine Sensation. Unglaublich, hier in Kiel zu gewinnen. Das gibt uns viel Selbstvertrauen für die nächsten Wochen", sagte Löwen-Nationalspieler Patrick Groetzki. Kiels Trainer Alfred Gislasson meinte bei Sport1: "Riesen-Anerkennung für die Löwen, das war ein absolut verdienter Sieg. Unsere Torhüter waren nicht ganz auf der Höhe. Es ist sehr schade, dass wir nicht beim Final Four dabei sind." Bester Torschütze bei den Löwen war Alexander Pettersson mit acht Treffern. Beim THW traf Aron Palmarsson ebenfalls achtmal. Das Viertelfinale (26. Februar) wird am kommenden Dienstag ausgelost.

Die SG Flensburg-Handewitt ist indes knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Bei Zweitligist EHV Aue kam der Bundesliga-Spitzenreiter zu einem mühsam erkämpften 27:26 (16:19)-Erfolg. Besonders am Ende der ersten Halbzeit leistete sich der Favorit eine Schwächephase. Die Füchse Berlin gaben sich derweil keine Blöße. Bei Zweitligist Eintracht Hildesheim kamen die Hauptstäder zu einem 35:28 (16:14). In den Bundesliga-Duellen setzte sich der TBV Lemgo bei TuS N-Lübbecke 33:24 (18:14) durch, die HSG Wetzlar sicherte sich durch ein 33:29 (16:11) bei HBW Balingen-Weilstetten das Viertelfinal-Ticket. Zweitligist VfL Bad Schwartau bezwang den Ligarivalen SG Leutershausen klar 28:19 (15:7).