bedeckt München 23°
vgwortpixel

Felix Magath:Magath dementiert Einigung

Felix Magath

Zukunft im Dunkeln: Dass Felix Magath Trainer in Japan wird, ist doch noch nicht klar.

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Der einstige Meistertrainer scheint weiterhin an einem Engagement in Japan interessiert, kann sich an eine Unterschrift aber nicht erinnern.

Einige eher trainingsfaule Fußballprofis dürften etwas zu früh aufgeatmet haben. Felix Magath, ehemaliger Meistertrainer des FC Bayern München und VfL Wolfsburg und bekennender Ausdauertrainings- und Medizinballfreund, hat Berichte über ein bereits feststehendes Engagement beim japanischen Erstligisten Sagan Tosu dementiert. "An eine Einigung mit einem japanischen Verein kann ich mich jetzt nicht erinnern", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer am Samstag bei Sky.

"Ich war drei Tage dort, habe mir das angesehen und mit den Verantwortlichen Leuten auch verhandelt", berichtete er. Es seien gute Gespräche gewesen, ob sie zu einer Zusammenarbeit führen, sei noch unklar. "Ich wäre dazu bereit, aber dafür müssen auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden", sagte der 62-Jährige. "Wenn ich diesen Job mache, möchte ich mit diesem Klub auch erfolgreich sein."

Sagan Tosu eher ein kleinerer Klub

Sagan Tosu gehört in der J-League zu den eher kleineren Vereinen. Erst 2011 aufgestiegen, belegt der Klub derzeit nach 17 Spieltagen Platz zwölf in der 18er-Liga. Der kicker hatte am Freitag berichtet, Magath habe bereits einen Einjahresvertrag in der 70.000-Einwohnerstadt auf der Insel Kyushu unterschrieben. Doch Magath benötigt offenbar noch ein wenig Bedenkzeit. "Ich suche eine Aufgabe, und wichtig für mich ist der Reiz der Aufgabe. Und wenn es eine gibt, die mich anspricht, dann mache ich das - egal, ob in Tokio oder Deutschland", sagte er.

Magath, 62, trainierte bis September 2014 den englischen Zweitligisten Fulham, mit dem er in der Vorsaison aus der Premier League abgestiegen war. Danach war er mehrmals mit dem TSV 1860 München in Verbindung gebracht worden, eine Zusammenarbeit scheiterte aber trotz Magaths grundsätzlichem Interesse.