FC Schalke 04:0:3 im Magdeburg verschärft die Probleme

Trotz größer werdender Abstiegssorgen denkt Karel Geraerts nicht an einen Rücktritt als Trainer bei Schalke 04: "Ich werde nicht aufgeben. Das ist das Einfachste, was man im Leben und im Fußball tun kann. Ich werde es nicht tun", sagte der Belgier nach dem schwachen Auftritt beim 0:3 in Magdeburg. Nur durch die Ergebnisse der Konkurrenz hat sich die Lage des Tabellen-14. Schalke nicht deutlich verschlimmert. "Das ist die einzig positive Sache an diesem Wochenende", sagte Geraerts. Der Blick auf die Tabelle beunruhige ihn nicht: "Ich bin jetzt nicht in Panik."

Die Leistung in Magdeburg war allerdings ein vorläufiger Tiefpunkt. "Das war grottenschlecht. Mir fehlen da einfach die Worte", sagte Mittelfeldspieler Paul Seguin, der sich als einziger Schalker Profi äußerte. Am Sky-Mikrofon fand er noch drastischere Worte: "Ich habe die Schnauze echt voll. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Wir haben Druck auf dem Kessel, wir müssen die Eier auf den Tisch legen." Nicht mal 30 Prozent Ballbesitz hatten die Schalker am Samstagabend, den ersten Schuss auf das Tor brachten sie erst Mitte der zweiten Halbzeit zustande. Oftmals ließen sich von Magdeburg fast wehrlos überrollen. Die mitgereisten Fans stellten die Unterstützung in der zweiten Halbzeit komplett ein, was für Geraerts nachvollziehbar war: "Wenn die Leute um uns rum den Glauben verlieren, kann ich das verstehen."

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