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FC Bayern:Wechsel naht

Nationalspieler Leroy Sané

Ab der Saison 2020/21 im Münchner Trikot? Leroy Sané, noch in Diensten bei Manchester City.

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Nationalspieler Leroy Sané soll sich mit den Münchnern auf einen Fünfjahresvertrag verständigt haben - nun geht es hauptsächlich noch um die Ablöse. Die Bayern haben wohl in Manchester bereits ein erstes Angebot hinterlegt.

150 Millionen Euro. Das war die Summe, die sie bei Manchester City im Sommer 2019 als Grenze gesetzt hatten. Für weniger als 150 Millionen Euro wollte der Klub Flügelstürmer Leroy Sané nicht an den FC Bayern abgeben. In München wiederum hatten sie überlegt, wie sie diese Summe möglichst nahe an die 100-Millionen-Euro-Marke hätten drücken können - dann aber verletzte sich Sané im August am Kreuzband, er blieb in Manchester. Zum FC Bayern will er weiter, auch der FC Bayern will ihn weiter; voraussichtlich wird dieser Wille zur Zusammenarbeit demnächst auch zu einem Vertragsabschluss führen. Laut Sport-Bild soll sich Sané, 24, mit den Bayern auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben, dem Bericht zufolge geht es nun vor allem um die Summe, die vor einem Dreivierteljahr noch eine dreistellige Millionensumme war.

Demnach sollen der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic sowie Vorstandsmitglied Oliver Kahn in Manchester ein erstes Angebot hinterlegt haben - in Höhe von 40 Millionen Euro. Dabei handele es sich um eine "Verhandlungsbasis", Sané dürfte am Ende also wohl teurer werden. Dass die ursprünglich aufgerufene Summe dennoch nicht einmal ansatzweise erreicht werden dürfte, erklärt sich durch vier Faktoren: Sané war lange verletzt, sein Vertrag läuft 2021 aus - und City ist wegen Verstößen gegen die Financial-Fairplay-Regularien zu Einnahmen gezwungen. Außerdem hat die Corona-Krise die Preise im Fußball beträchtlich gedrückt. Nicht ausgeschlossen also, dass Sané im Sommer 2020 nur die Hälfte der ursprünglich angedachten Summe kosten wird. Fragt sich nur, ob aus Sicht des FC Bayern oder aus Sicht von Manchester City.

© SZ vom 07.05.2020 / SZ

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