Fake Agents im Fußball:Die Masche mit der Hoffnung

Borussia Park Mönchengladbach 28 9 2016 UEFA Champions League Saison 2016 17 2 Spieltag Borussia

Viele Fußballer träumen von einer großen Karriere - und fallen auf angebliche Berater rein.

(Foto: Kolvenbach/imago)

Angebliche Spielberater locken mit Probetrainings und Verträgen: Fußballer zahlen für die Versprechungen teils mehrere Tausend Euro - dass es sich um Betrüger handelt, merken die Betroffenen erst, wenn es zu spät ist.

Von Jonas Hüster

Als Osman Kamara sein Zuhause verließ, überkam ihn ein schlechtes Gefühl. Es sei wie ein Krampf gewesen, der sich in seinem Bauch ausbreitete. Trotzdem fuhr er im Frühjahr 2018 zum Flughafen und landete in Manchester. Er sollte an einem Probetraining des Bangor City FC teilnehmen, ein walisischer Klub, der schon in der Qualifikation zur Europa und Champions League spielte. Sein Berater hatte das Vorspielen organisiert, er hätte gute Chancen, der Klub suche Spielertypen wie ihn, wurde Kamara versprochen. Den Flug bezahlte er selbst, um eine Unterkunft wollte sich sein Berater kümmern. Kamara hatte ihm dafür Geld überwiesen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Joachim Sauer
Der Kanzlerin-Gatte, der nie einer sein wollte
Narzissmus
Macht durch Mitleid
Anna Wilken
Kinderwunsch
"Da schwingt immer mit: Ich bin selbst schuld"
Glass of bitter alcoholic Negroni cocktail served with ice and orange peel on light surface Copyright: xRamonxLopezx
Negroni
Von wegen hochprozentige Abrissbirne
Merkel besucht Siemens in Amberg
16 Jahre Kanzlerin
Was Angela Merkel erreicht hat - und was nicht
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB