Fabelhafte Elf der HinrundeHösotreulic besiegt den furchtbaren Neuer

Ein vierköpfiges Monster hat keine Angst vor dem Torhüter aus München. Gladbachs Yann Sommer ist nicht nur schön, sondern auch stark. Und Augsburgs Paul Verhaegh hätte eine Statue verdient - mit oder ohne Beule in der Hose. Die SZ.de-Elf der Hinrunde.

Verheerend viele Beteiligte der Bundesliga haben vor Manuel Neuer kapituliert. Diese Erkenntnis basiert auf einer SZ-internen Analyse zum Zustand der sogenannten "Großchance". Haufenweise Stürmer haben die Hosen voll, wenn sie allein vor dem Bayern-Torwart auftauchen - am vergangenen Freitag schlotterten dem Mainzer Yunus Malli gleich zweimal die Knie.

Aber es gibt Hoffnung: Ein vierköpfiges Monster namens "Hösotreulic" hat es doch gewagt, ein Tor gegen Neuer zu schießen. Benedikt Höwedes, Elkin Soto (er tunnelte Neuer sogar), Marco Reus (damals noch munter im Auto unterwegs) und Ivica Olic - diese vier Superhelden haben es tatsächlich gewagt. Sie haben der Liga gezeigt: Angst lähmt! Immer weiter versuchen! Das Unmögliche ist möglich! Wir freuen uns so sehr über dieses Lebenszeichen der Toreschießerei, dass wir umgehend einen Monsterfanclub gründen wollen: "Die Höllenhunde Hösotreulic", das hätte was.

(jbe)

23. Dezember 2014, 11:002014-12-23 11:00:38 © SZ.de/jbe/leja