Europa League:Gesamtnote gut für Freiburg und Union

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Fast hätte sich Christian Streich verzockt. Gleich zehn Wechsel hatte der Trainer in der Startelf des SC Freiburg zum Abschluss der Gruppenphase in der Europa League vorgenommen. Im Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln am Sonntag wird der Coach wieder auf seine eingespielte Einheit bauen. Die Breisgauer möchten aus noch drei Spielen in diesem Kalenderjahr das Maximum herausholen.

"Wir stehen sehr gut da", sagte der Coach des Tabellendritten nach dem 1:1 bei Karabach Agdam und vor der Partie gegen Köln. Ein weiterer Sieg würde Freiburg 27 Punkte nach 13 Spieltagen in der Liga bescheren. "Das", so Streich, "wäre für uns außergewöhnlich."

Für den 57-Jährigen war die Partie bei Aserbaidschans Meister eine willkommene Gelegenheit, Stammkräfte wie Matthias Ginter, Mark Flekken und Michael Gregoritsch zu schonen. Denn der Gruppensieg samt Einzug ins Achtelfinale stand schon vor dem Anpfiff fest. Nur Kapitän Christian Günter tauchte im Vergleich zum 2:0 gegen Schalke in der Anfangsformation auf. An der Seite des Nationalspielers liefen viele einstige Absolventen der Freiburger Fußballschule auf. Routinier Nils Petersen traf per Strafstoß zur Freiburger Führung (25.), Owusu Kwabena glich in der Nachspielzeit aus. Am Ende war das Remis schmeichelhaft. "Natürlich war der Druck dann manchmal zu groß, aber insgesamt haben es die Jungs sehr gut gemacht", sagte Streich.

Das konnten sie auch bei Union Berlin für sich beanspruchen. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann am Donnerstag in der Europa League 1:0 (1:0) beim belgischen Vizemeister Royale Union Saint-Gilloise und sicherte sich so den Einzug in die K.-o.-Runde des Wettbewerbs. Sven Michel (6.) schoss die Berliner bei seinem zweiten Startelf-Einsatz der Saison zum Sieg. Im Achtelfinale im Februar des kommenden Jahres winkt Union nun ein attraktiver Gegner: Der FC Barcelona, Juventus Turin oder Ajax Amsterdam sind möglich. Die Auslosung steht am kommenden Montag an.

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