Dritte Liga:Türkgücü chancenlos

Im zweiten Spiel unter Trainer Peter Hyballa müssen die Münchner bei Tabellenführer 1. FC Magdeburg eine 0:4-Schlappe hinnehmen.

Von Christoph Leischwitz

Im zweiten Spiel unter Trainer Peter Hyballa hat Türkgücü München bei Drittliga-Tabellenführer 1. FC Magdeburg eine klare Schlappe hinnehmen müssen: Die 0:4 (0:1)-Niederlage fiel angesichts zahlreicher Torchancen der Gastgeber sogar fast zu niedrig aus.

Zu Beginn kamen gute Chancen nur durch Abwehrfehler zustande. So schoss Türkgücüs Torwart René Vollath einen Gegenspieler an und musste selbst in höchster Not retten (20.), auf der anderen Seite kam Sercan Sararer nach einem Fehlpass an den Ball, seine Flanke kam perfekt für das Geburtstagskind Albion Vrenezi, der am Montag 28 Jahre alt wurde, doch Mitspieler Petar Sliskovic nahm ihm in schlechterer Position den Ball weg (22.). In der 29. Minute klärte Vollath zunächst zweimal sehenswert, war aber nach einer halben Stunde doch bezwungen: Wieder einmal bekam Türkgücü den Ball nicht weg, Alexander Bittroff traf per Flachschuss aus kurzer Distanz. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Sliskovic kurz vor der Pause, er scheiterte aber am Fuß von FC-Keeper Dominik Reimann.

Gleich nach der Pause gab sich Hyballas Elf weiter selbstbewusst, spielte gnadenlos offensiv - und wurde gnadenlos bestraft. Zunächst traf Baris Atik, weil Türkgücüs Abwehr nach einem Freistoß geschlafen hatte (55.). 80 Sekunden später erhöhte Florian Kath unter dem Jubel der rund 14 800 Zuschauer. Türkgücü blieb bemüht, im gegnerischen Strafraum allerdings glücklos, während Magdeburg mit schnörkellosem Spiel zu weiteren Großchancen kam - ohne Vollath im Tor wäre die Niederlage noch höher ausgefallen, aber auch er war beim 0:4 durch Jason Ceka (82.) machtlos. "Wir haben uns ein bisschen abschlachten lassen", ärgerte sich der Keeper bei Magentasport. Nach dem Viertelfinale im Verbandspokal am kommenden Samstag beim TSV Aubstadt empfängt Türkgücü den SV Wehen Wiesbaden.

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