DFB-Pokal Delmenhorst und Werder wollen Heimrecht tauschen

Spielen Delmenhorst und Werder Bremen im Weserstadion?

(Foto: dpa)

Der Fünftligist würde gerne im Weserstadion antreten. Francesco Totti verabschiedet sich von der AS Roma.

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DFB-Pokal, Werder: Fußball-Fünftligist SV Atlas Delmenhorst möchte nach Absprache mit Erstrunden-Pokalgegner Werder Bremen sein Heimrecht an den Bundesligisten abtreten und im Weserstadion spielen. "Dann wird es ein Jahrhundertspiel für uns. Wir sind doch Nachbarn, da würden Kindheitsträume in Erfüllung gehen" sagte SVA-Teammanager Bastian Fuhrken. Die beiden Klubs sind nur 13 Kilometer voneinander entfernt.

Für einen solchen Tausch bräuchten beide Vereine aber eine Ausnahmegenehmigung seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Grundsätzlich ist ein derartiger Wechsel nach den DFB-Durchführungsbestimmungen nicht zulässig. Das städtische Delmenhorster "Stadion an der Düsternortstraße" bietet nur 6000 Zuschauern Platz und müsste für diese Partie sicherheitstechnisch erheblich aufgerüstet werden. Am Montag allerdings ging noch kein entsprechender Antrag beim DFB in Frankfurt/Main ein. Daher gab der Verband auch keine Stellungnahme zu dem möglichen Gesuch ab.

Als weitere Alternativen wären Stadien in Bremerhaven, Oldenburg und Osnabrück denkbar. Für Werder-Trainer Florian Kohfeldt allerdings wäre ein Pokalspiel in Delmenhorst eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Der Bremer Coach wuchs in Delmenhorst auf und machte dort sein Abitur, ehe er als Nachwuchstorhüter vom TV Jahn Delmenhorst zum SV Werder wechselte. Die Partien der ersten Pokal-Hauptrunde werden zwischen dem 9. und 12. August ausgetragen.

Serie A: Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom verliert, wie erwartet, seine Vereins-Ikone Francesco Totti. Der 42-Jährige, der nach Ende seiner Spielerkarriere 2017 dem Management des US-amerikanischen Klubchefs James Pallotta beigetreten war, hat sich am Montag vom Hauptstadtklub verabschiedet, dem er seit 25 Jahren angehört hatte: "AS Rom ist mein zweites Zuhause, ich hätte nie gedacht, dass es zu dieser Trennung kommen würde. Es war sehr hart, diese Entscheidung zu treffen", sagte der einstige Torjäger auf einer Pressekonferenz am Sitz des Nationalen Olympischen Komitees CONI in Rom.

Angesichts der Situation im Verein sei es allerdings "richtig", den Rücktritt einzureichen, sagte Totti. In den vergangenen Wochen hatten sich bereits Trainer Claudio Ranieri und Kapitän Daniele De Rossi von der Roma verabschiedet. Zwischen Totti und Vereinschef Pallotta hatte es Differenzen über die Führung des Klubs gegeben. Totti bemängelte unter anderem, über wesentliche Beschlüsse von Pallotta nicht informiert worden zu sein. Pallotta wird zudem vorgeworfen, mehr Zeit in den USA als in Rom zu verbringen.

Golf, US Open: Golf-Profi Gary Woodland hat mit einem Sieg bei den US Open den ersten Major-Titel seiner Karriere errungen. Der 35-jährige US-Amerikaner spielte am Sonntag eine 69er-Runde auf dem Par-71-Kurs im kalifornischen Pebble Beach und sicherte sich mit insgesamt 271 Schlägen den Sieg beim dritten Major-Turnier des Jahres. Für den Triumph gab es ein Preisgeld von 2,25 Millionen Dollar. Auf dem zweiten Platz landete Brooks Koepka, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils den US-Open-Titel gewonnen hatte. Der 29-Jährige beendete die 119. US Open mit 274 Schlägen. Platz drei ging an ein Quartett aus Xander Schauffele und Chez Reavie (beide USA), Jon Rahm (Spanien) und Justin Rose (England), die alle auf jeweils 277 Schläge nach vier gespielten Runden kamen. Der einzige deutsche Golfprofi im Feld, Martin Kaymer, belegte mit 285 Schlägen den geteilten 35. Platz bei dem mit 12,5 Millionen Dollar dotierten Turnier. Der 34-Jährige frühere US-Open-Champion erreichte am Finaltag nach 70 Schlägen das Clubhaus.

Basketball, BBL: Der Anfang ist gemacht. Titelverteidiger FC Bayern ist mit einem Heimsieg in das Playoff-Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gestartet. Die Münchner setzten sich am Sonntagabend im erwartet schweren Auftaktduell mit 74:70 (36:37) gegen ALBA Berlin durch. "Das wichtigste am heutigen Abend ist, dass wir gewonnen haben", resümierte Münchens Geschäftsführer Marko Pesic. "Dass wir nicht gut gespielt haben, vor allem schlecht angefangen haben, das ist offensichtlich. Aber ALBA ist eine sehr gute Mannschaft, das haben sie heute gezeigt."

Die Berliner erwischten einen Turbostart und zogen mit 11:0 gleich davon. "Wir waren ein bisschen zu aufgeregt und übermotiviert", meinte Bayern-Kapitän Danilo Barthel. "Berlin hat am Anfang viele Turnover forciert." Insgesamt 20 - genauso viele wie bei ALBA - waren es am Ende bei den Münchnern, die sich aber fingen. In der Schlussphase bescherte ihnen ein 11:2-Lauf den verdienten Sieg. Vor 6500 Zuschauern im Audi Dome war Nihad Djedovic mit 18 Punkten bester Münchner Schütze, für ALBA traf Peyton Siva (14) am häufigsten.

"Am Ende hat Bayern gut gespielt. In den letzten Minuten waren sie vielleicht sogar viel besser als wir", meinte Berlins spanischer Coach Aito Garcia Reneses. Und das, obwohl den Gästen einige diskutable Entscheidungen der Unparteiischen in der Schlussphase zu schaffen machten. Am Mittwoch (20.30 Uhr) hat ALBA vor heimischer Kulisse aber die Chance zum Ausgleich. Drei Siege sind zur Meisterschaft nötig.

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